Trinkwasser Stadt Luzern
Einige Häuser werden immer noch über Provisorium versorgt

In der Stadt Luzern ist es im Quartier Langensand-Matthof Ende Juli zu einer Trinkwasserverschmutzung gekommen. Ein paar Häuserzeilen sind noch nicht wieder an das ursprüngliche System angeschlossen.

Sandra Peter
Drucken

Seit dem 11. August werden Häuser am Imfangring und an der Imfangstrasse in der Stadt Luzern durch eine provisorische Lösung mit Trinkwasser versorgt. «Das Provisorium bleibt noch über mehrere Tage bestehen», heisst es seitens Kommunikationsabteilung von Energie Wasser Luzern (EWL) auf Anfrage.

Das Trinkwassersystem müsse «mit systematischen Spülungen und wiederholten Wasserproben rehabilitiert» werden und werde «sukzessive in das bestehende Netz integriert». Dies alles ist notwendig, weil Ende Juli im Quartier Matthof-Langensand eine Verunreinigung des Trinkwassers durch Bakterien festgestellt wurde. Vorübergehend mussten die Bewohnerinnen und Bewohner das Hahnenwasser abkochen.

Was die Verunreinigung verursacht hat, ist noch nicht bekannt, auch diese Abklärungen dauern an. Ausgeschlossen werden können eine Verschmutzung mit Gülle sowie eine Manipulation am Trinkwassernetz, so EWL.

Das Ausmass der finanziellen Folgen ist noch nicht bezifferbar. «Wir arbeiten aktuell daran, die Aufwendungen zusammenzustellen und intern aufzuarbeiten.» Lehren für die Zukunft könnten erst gezogen werden, wenn die Ursachen und Vorgänge, die zur Verschmutzung geführt haben, bekannt und analysiert seien.