Luzerner Gymnasiast gewinnt Gold an der Schweizer Informatik-Olympiade

Beim Finale der Informatik-Olympiade an der Universität Bern wurden vier junge Informatik-Profis mit einer Goldmedaille geehrt. Darunter auch Tobias Feigenwinter aus dem Kanton Luzern.

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(dvm) Knifflige Aufgaben und clevere Algorithmen: Ende Juli und Anfang August fand an der Universität Bern das Finale der nationalen Informatik-Olympiade statt. Zwölf junge Informatik-Profis aus der ganzen Schweiz programmierten um die Wette. Vier von ihnen wurden mit einer Goldmedaille geehrt, wie die Veranstalter mitteilten.

Diese vier Finalisten haben es an die Spitze des Wettbewerbs geschafft: Gold für Tobias Feigenwinter, Joël Huber, Lukas Münzel und Jonas Meier (v.r.n.l.).

Diese vier Finalisten haben es an die Spitze des Wettbewerbs geschafft: Gold für Tobias Feigenwinter, Joël Huber, Lukas Münzel und Jonas Meier (v.r.n.l.).

Bild: Benjamin Schmid
  • Tobias Feigenwinter, Kantonsschule Schüpfheim (LU)
  • Joël Huber, Gymnasium Freudenberg (ZH)
  • Lukas Münzel, Gymnasium Bäumlihof (BS)
  • Jonas Meier, Gymnasium Thun (BE)

Der Goldmedaillengewinner aus der Zentralschweiz war nicht zum ersten Mal im Finale der nationalen Informatik-Olympiade. Tobias Feigenwinter der die Kantonsschule Schüpfheim besucht, gewann 2019 bereits Silber.

Tobias Feigenwinter bei der Prüfung in Bern. Die Teilnehmenden bewiesen ihr Können in zwei fünfstündigen Prüfungen.

Tobias Feigenwinter bei der Prüfung in Bern. Die Teilnehmenden bewiesen ihr Können in zwei fünfstündigen Prüfungen.

Bild: Schweizer Informatik-Olympiade

Auf zur nächsten Herausforderung

Die vier Goldmedaillengewinner werden die Schweiz an der Zentraleuropäischen Informatik-Olympiade (CEOI) und der Internationalen Informatik-Olympiade (IOI) vertreten, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Damit sich die Finalistinnen und Finalisten der Informatik-Olympiade in Bern überhaupt physisch treffen konnten, wurde das im Mai vorgesehene Finale erst nach der Lockerung der Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie durchgeführt. Die Teilnehmenden bewiesen ihr Können in zwei fünfstündigen Prüfungen, welche viel logisches Denken erforderten.