Abstimmung
In Rickenbach (LU) scheitert das Mediengesetz deutlich

Viermal Nein: So hat Rickenbach (LU) bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Rickenbach (LU): 64.4 Prozent Nein zum Medienpaket

Die Ergebnisse in Rickenbach (LU): 64.4 Prozent Nein zum Medienpaket

(chm)

Die Gemeinde Rickenbach (LU) hat klar Nein gesagt zum Mediengesetz, und zwar mit 64.4 Prozent der Stimmen. Auch der Kanton Luzern sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 55 Prozent Nein. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 54.6 Prozent Nein.

Bei Vorlagen, die sich um die öffentliche Finanzierung der Medien drehten, hat Rickenbach (LU) in den vergangenen Jahren folgendermassen abgestimmt: Zur No-Billag-Initiative zur Abschaffung der Fernseh- und Radiogebühren stimmte die Gemeinde 2018 66.4 Prozent Nein. Beim Systemwechsel zu einer geräteunabhängigen Empfangsgebühr (RTVG-Gesetz, 2015) sagte die Gemeinde 57.8 Prozent Nein.

Die No-Billag-Initiative hatte keine Chance vor dem Volk und wurde mit 71,6 Prozent Nein abgelehnt. Das RTVG-Gesetz kam dagegen zustande, wobei die Befürworter nur gerade mit rund 3600 Stimmen Unterschied gewannen.

Beim Mediengesetz ist ein deutlicher Röstigraben erkennbar. Die Ja-Stimmenanteile unterscheiden sich zwischen der deutschen und der französischen Sprachregion um rund 15 Prozentpunkte. In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 58 Prozent Nein zum Mediengesetz, in der Romandie hiess es 57 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 53 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Rickenbach (LU) fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mehrheit gegen Abschaffung der Emissionsabgabe

In der Gemeinde Rickenbach (LU) hat es ein knappes Nein gegeben zur Abschaffung der Emissionsabgabe. 54.6 Prozent lehnten die Vorlage ab. Der Kanton Luzern verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 60.6 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 62.7 Prozent Nein.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 64 Prozent Nein zur Abschaffung der Emissionsabgabe, in der Romandie hiess es 61 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 55 Prozent Nein.

Tabakwerbeverbot scheitert deutlich

Nein zum Tabakwerbeverbot in Rickenbach (LU): Eine deutliche Mehrheit von 67.3 Prozent der Stimmenden verwarf die Vorlage. Auch der Kanton Luzern sagte Nein, allerdings deutlich weniger wuchtig, nämlich mit 52.9 Prozent Nein. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 56.6 Prozent Ja.

Über eine Raucher-Vorlage stimmte die Schweiz zuletzt vor fast zehn Jahren ab, nämlich über die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen. Die Schweiz lehnte sie ab (66 Prozent Nein). In Rickenbach (LU) lautete das Resultat: 79.6 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 60 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in den ländlichen gab es 50.9 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 53 Prozent Ja. Rickenbach (LU) zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Land und stimmte somit gleich wie die Mehrheit auf dem Land.

Zwar entschieden die Deutschschweiz und die Romandie beim Tabakwerbeverbot gleich. Dennoch ist ein Röstigraben erkennbar, unterschied sich das Resultat zwischen den Sprachregionen doch um beachtliche 13 Prozentpunkte.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 53 Prozent Ja zum Tabakwerbeverbot, in der Romandie hiess es 67 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 58 Prozent Ja. Die Gemeinde Rickenbach (LU) stimmte also anders ab als ihre Sprachregion.

Wuchtiges Nein zum Tierversuchsverbot

Die Gemeinde Rickenbach (LU) hat sehr klar Nein gesagt zum Tierversuchsverbot, und zwar mit 81.4 Prozent der Stimmen. Mit einem ähnlichen Nein-Stimmenanteil von 81.1 Prozent lehnte auch der Kanton Luzern die Vorlage ab. Das nationale Ergebnis war 79.1 Prozent Nein.

Mit 44.1 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Rickenbach (LU) tiefer als im Kanton Luzern (46 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 44.1 Prozent.

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Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.