Abstimmung
Flüelen sagt Ja zum Covid-19-Gesetz

Zweimal Ja, einmal Nein: So hat Flüelen bei der eidgenössischen Abstimmung entschieden. Hier finden Sie alle Details zum Resultat in der Gemeinde.

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Die Ergebnisse in Flüelen: 58.6 Prozent Ja zum Covid-Gesetz

Die Ergebnisse in Flüelen: 58.6 Prozent Ja zum Covid-Gesetz

(chm)

Flüelen hat das Covid-Gesetz befürwortet. 58.6 Prozent stimmten Ja. Auch der Kanton Uri hiess die Vorlage gut, allerdings mit einem geringeren Ja-Stimmenanteil von 56.3 Prozent. Das Schweizer Stimmvolk stimmte 62 Prozent Ja.

Zum Covid-Gesetz kam es in Flüelen zu einem Meinungsumschwung. Im Juni hatte die Bevölkerung das Gesetz noch mit 54.9 Prozent Nein abgelehnt.

Stimmbeteiligung weit über Durchschnitt

Die Stimmbeteiligung lag in Flüelen beim Covid-Gesetz bei 74.5 Prozent. Das liegt deutlich über dem Durchschnitt der Abstimmungen in der Gemeinde seit 1990 (41 Prozent).

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 66 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in den ländlichen gab es 54 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Flüelen gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche das Covid-Gesetz angenommen haben. Rund 96 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 54 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 62 Prozent Ja zum Covid-Gesetz, in der Romandie hiess es 61 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 65 Prozent Ja.

Mehrheit für Pflegeinitiative

Flüelen hat die Pflegeinitiative relativ knapp befürwortet. 54 Prozent stimmten Ja. Der Kanton Uri befürwortete die Vorlage mit einem höheren Ja-Stimmenanteil, und zwar mit 57.7 Prozent. Das nationale Ergebnis war 61 Prozent Ja.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 62 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in den ländlichen gab es 59 Prozent Ja. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 59 Prozent Ja. Flüelen gehört in die grosse Gruppe der städtisch geprägten Gemeinden, welche die Pflegeinitiative angenommen haben. Rund 95 Prozent dieser Gemeinden befürworteten die Vorlage. Die Bevölkerung in diesen Gemeinden befürwortete die Vorlage mit 59 Prozent.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 60 Prozent Ja zur Pflegeinitiative, in der Romandie hiess es 64 Prozent Ja. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 56 Prozent Ja.

Justizinitiative scheitert deutlich

In der Gemeinde Flüelen hat es ein sehr deutliches Nein gegeben zur Justizinitiative. 71.1 Prozent lehnten die Vorlage ab. Der Kanton Uri verwarf die Vorlage mit einem noch höheren Nein-Stimmenanteil, und zwar mit 72.6 Prozent. Zur Erinnerung: In der Schweiz lautete das Resultat 68.1 Prozent Nein.

Die Bevölkerung in den städtischen Gebieten sagte mit 67 Prozent Nein zur Justizinitiative, in den ländlichen gab es 69 Prozent Nein. In den Gebieten, die sich weder den Städten noch dem Land zuordnen lassen (intermediäres Gebiet) lautete das Resultat 69 Prozent Nein. Flüelen zählt nach der Definition des Bundesamts für Statistik zur Kategorie Stadt und stimmte somit gleich wie die Mehrheit in den Städten.

In der Deutschschweiz sagte die Bevölkerung 68 Prozent Nein zur Justizinitiative, in der Romandie hiess es 70 Prozent Nein. In den italienischsprachigen Gebieten lautete das Resultat 64 Prozent Nein. Die Ablehnung in Gemeinde Flüelen fiel somit stärker aus als in der Deutschschweiz.

Mit 72.9 Prozent lag die Stimmbeteiligung in Flüelen höher als im Kanton Uri (68.9 Prozent). Schweizweit lag die Stimmbeteiligung bei 65.2 Prozent.

Dieser Text ist mit Unterstützung eines Algorithmus erstellt worden.

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