Oligarch

Viktor Vekselberg plant neue Investments in der Schweiz

Viktor Vekselberg: «Ich bin so oft in Zug, wie es mein voller Terminkalender erlaubt.»

Viktor Vekselberg: «Ich bin so oft in Zug, wie es mein voller Terminkalender erlaubt.»

In einem seiner seltenen Interviews kündigt der russische Oligarch Viktor Vekselberg in der «Nordwestschweiz» weitere Investitionen in Schweizer Firmen an: «Ja, ich möchte weiter in der Schweiz investieren.»

Seine Beteiligungen an OC Oerlikon (46 Prozent) und Sulzer (31 Prozent) bezeichnet er als sehr langfristig: «Ich bin kein Börsenspekulant, als den man mich zu Beginn verunglimpfte.» Die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, ziehe er nicht einmal in Betracht. «Das ist wirklich keine Option.» Er sagt: «Meine Beteiligungen haben unter anderem dazu geführt, dass die Engagements von OC Oerlikon und Sulzer in Russland massiv gestiegen sind.» Davon würden auch die anderen Aktionäre profitieren.

Steuern: In Zug und Russland

Vekselberg äussert sich auch erstmals zu seiner Steuersituation: «Ich zahle in Zug und in Russland Steuern, denn für meine Geschäftstätigkeit in Russland bin ich dort steuerpflichtig.» Er wohne jedoch fest in Zug und sei so oft dort, «wie es mein voller Terminkalender erlaubt.»

Pussy Riot: Bestrafung okay, Strafmass zu hoch

Viktor Vekselberg, der sowohl dem russischen Präsidenten Wladimir Putin als auch Premierminister Dmitri Medwedew nahe steht, äussert sich in der «Nordwestschweiz» auch zum Urteil gegen die Rockband Pussy Riot: Er finde es verwerflich, was sie gemacht hätten - gleichzeitig erachte er das Strafmass als zu hoch. Vekselberg: «Ich goutiere diese Taten nicht, aber das Strafmass ebenso wenig.»

Lesen Sie das grosse Interview mit Viktor Vekselberg in der Nordwestschweiz von heute.

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