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US-Finanzminister zur wettbewerbsrechtlichen Untersuchung: Amazon «zerstört» den Einzelhandel

Ein Paket des Online-Händlers Amazon in einem Verteilzentrum des Firmengiganten im kalifornischen Sacramento. (Archivbild)

Ein Paket des Online-Händlers Amazon in einem Verteilzentrum des Firmengiganten im kalifornischen Sacramento. (Archivbild)

US-Finanzminister Steven Mnuchin hat den weltgrössten Online-Einzelhändler Amazon scharf kritisiert. Das Unternehmen «hat den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerstört», sagte Mnuchin am Mittwochabend dem Sender CNBC.

Damit wächst der Druck auf den Konzern: Amazon dürfte zu jenen Unternehmen gehören, die das Justizministerium einer wettbewerbsrechtlichen Untersuchung unterziehen will.

"Ich habe keine andere Meinung, als dass es absolut richtig ist, dass der Justizminister diese Fragen untersucht, und ich freue mich darauf, seine Empfehlungen an den Präsidenten zu hören", sagte Mnuchin.

Amazon verteidigte sich mit den Worten, dass 90 Prozent aller Verkäufe in stationären Geschäften getätigt würden. "Heute machen unabhängige Verkäufer mehr als 58 Prozent der physischen Brutto-Warenverkäufe bei Amazon aus, und ihre Verkäufe sind doppelt so schnell gewachsen wie unsere eigenen und erreichten 2018 insgesamt 160 Milliarden Dollar", sagte ein Sprecher zudem.

Mildere Worte fand Mnuchin für Google. US-Präsident Donald Trump hatte eine Prüfung von Vorwürfen angekündigt, inwieweit der Suchmaschinen-Betreiber mit der chinesischen Regierung zusammenarbeitet. "Google ist ein amerikanisches Unternehmen, das den USA helfen will", sagte Mnuchin.

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