Neue Banknoten-Serie
Schweizer Uhrwerk und Bahnnetz: So sieht unsere neue 10er-Note aus

Halbzeit bei der Einführung der neuen Banknotenserie. Am Mittwoch hat SNB-Vizedirektor Fritz Zurbrügg vor den Medien in Bern die neue Zehnernote präsentiert. Sie stellt das Organisationstalent der Schweiz ins Zentrum.

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Bei einer Medienkonferenz am 11. Oktober hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die neue 10er-Note präsentiert.
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Eine Woche später startet die SNB mit der Ausgabe der neuen Banknote.
Mit der 10er-Note geht – nach der 50er- und 20er-Note – bereits die dritte Banknote der neuen Serie in Umlauf.
Die neue 10-Franken-Note zeigt die organisierende Seite der Schweiz, das Hauptelement ist die Zeit.
Prägende Motive der neuen Banknoten sind die Hand und der Globus, die auf jeder Note der neuen Serie zu finden sind.
Heute Mittwoch hat die Schweizerische Nationalbank die neue 10er-Note präsentiert. Sie kommt ab 18. Oktober in Umlauf.

Bei einer Medienkonferenz am 11. Oktober hat die Schweizerische Nationalbank (SNB) die neue 10er-Note präsentiert.

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Das Hauptelement der neuen Note ist die Zeit. Auf der Vorderseite ist eine ausgestreckte Hand mit einem Dirigentenstab zu sehen, die dem Orchester die Einsätze vorgibt. Das zweite Hauptelement ist ein Globus mit den Zeitzonen. Die Note ist wie ihre Vorgängerin in gelb gehalten, allerdings im Format etwas kleiner. Sie kommt am Mittwoch nächster Woche in Umlauf.

Auf der Rückseite ist ein Uhrwerk abgebildet, "eines der weltweit bekanntesten Schweizer Qualitätsprodukte", wie Fritz Zurbrügg, Vizedirektor der Schweizerischen Nationalbank (SNB) bei der Präsentation erklärte. Ebenfalls zu sehen ist ein Eisenbahntunnel, der laut Zurbrügg für die Schweizer Ingenieurskunst steht.

Bekannte Sicherheitsmerkmale

Die Sicherheitsmerkmale sind bereits von den neuen Zwanziger- und Fünfzigernoten bekannt - etwa das transparente Schweizerkreuz und ein sich im Licht verfärbender Globus. Auch der Sicherheitsstreifen kommt zum Zug: In Silber sind die Schweizer Karte, das Bahnnetz, eine Auflistung der längsten Zugtunnel und die Zahl 10 zu sehen.

Der neue Zehnerschein ist die inzwischen dritte Note der neuen Serie, welche die Vielseitigkeit der Schweiz illustrieren soll. Im Mai wurde die neue Zwanzigernote emittiert, die als Sujet die Piazza Grande in Locarno abbildete und in Anlehnung an das Filmfestival für die kreative Seite der Schweiz steht.

Hunderternote kommt erst 2019

Die Fünfzigernote - seit rund eineinhalb Jahren im Umlauf - thematisiert die erlebnisreiche Seite der Schweiz. Nach der Einführung der Zehnernote nächste Woche folgen noch die Zweihunderter-, die Tausender- und schliesslich 2019 die auflagenstärkste Hunderternote.

Die alten Noten zieht die Nationalbank kontinuierlich aus den Verkehr. Erst wenn alle Noten der neuen Serie im Umlauf sind, wird die Notenbank einen Rückruf der alten Geldscheine ankündigen. Dann werden die bisherigen Noten nicht mehr als Zahlungsmittel gültig sein, können aber bei der SNB weiterhin umgetauscht werden.

Unrühmliche Vorgeschichte

Der Weg zur neuen Banknotenserie war begleitet von zeitlichen Verzögerungen und Pannen. Beim Projektstart im Jahr 2005 war ursprünglich geplant gewesen, eine erste Serie im Herbst 2010 in Umlauf zu bringen. Doch wegen technischer Probleme verzögerte sich die Emittierung schlussendlich um sechs Jahre.

Die Pannenserie hatte unter anderem den früheren Unternehmenschef von Orell Füssli sowie den früheren Spartenleiter des Sicherheitsdrucks den Job gekostet. Orell Füssli druckt seit Beginn des 20. Jahrhunderts die Schweizer Geldscheine.

Die 10er-Note von 1911 bis heute in Bildern:

1911: „Neuenburgerin“ im Medaillon links. Diese Note wurden in Waterlow, London gedruckt.
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1956: Diese Note zeigt Gottfried Keller.
1976: Leonhard Euler, Mathematiker, zierte die Note.
Die Reservenote aus dem Jahr 1984.
1995 löste Le Corbusier (1887 – 1965 Architekt, Urbanist, Maler, Theoretiker) Euler ab.
Die neue 10er-Note.

1911: „Neuenburgerin“ im Medaillon links. Diese Note wurden in Waterlow, London gedruckt.

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Die 20er-Note von 1914 bis heute im Video:

Die 50er-Note von 1907 bis 2016 im Video:

Die 100er-Note von 1907 bis heute in Bildern:

1907 (Quelle: SNB)
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526 Kilo Kartoffeln oder 44 Kilo Gruyère oder 47 Kilo Schokolade: So viel konnte sich ein Schweizer Haushalt im Jahr 1914 für eine Hunderternote kaufen. (Quelle: SNB)
Die Noten von 1918 mit dem Jungfraumassiv als Sujet. (Quelle: SNB)
Die vierte Serie (1938) von Hans Erni und Viktor Surbeck wurden nie ausgegeben. (Quelle: SNB)
Der «Heilige Martin» auf der 100er-Note von 1956. (Quelle: SNB)
Der Architekt Francesco Borromini zierte die Note ab 1976. (Quelle: SNB)
Die Reserveserie von 1984 war nie im Umlauf. (Quelle: SNB)
Die 100er-Note von 1907 bis heute

1907 (Quelle: SNB)

Die 1000er-Note von 1907 bis heute in Bildern:

1907 kam diese 1000er-Note in Umlauf, 1925 wurde sie zurückgerufen.
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Im Jahr 1914 bekam man für 1000 Franken über fünf Tonnen Kartoffeln plus einer halben Tonne Käse und Schokolade.
1938 im typischen violettblau - doch diese Note wurde nie veröffentlicht.
Pierre Gauchat entwarf diese Note im Jahr 1957.
1978 wurde diese Note in den Umlauf gebracht. Sie verliert ihren Wert erst 2020.
Die Reservenote aus dem Jahr 1984.
1995: Abgedruckt wurde Jacob Burckhardt (1818 – 1897 Kultur- und Kunsthistoriker)
2019: Die neuste 1000er-Note der neunten Banknotenserie.

1907 kam diese 1000er-Note in Umlauf, 1925 wurde sie zurückgerufen.

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