Konkrete Angaben zum Preis der Transaktion macht Richemont in der Mitteilung vom Freitag keine. Der Zukauf werde aber keinen "materiellen" Einfluss auf das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2018/19 ausüben, versichert Richemont.

Watchfinder passe zusammen mit dem jüngst ganz übernommenen Onlineverkäufer Yoox Net-a-Porter und der Beteiligung am Reisedetailhändler Dufry bestens in die eingeschlagene Handelsstrategie von Richemont, die sich an den Bedürfnissen einer "anspruchsvolleren" Kundschaft orientiere, so die Mitteilung weiter. Ausserdem betreibe Watchfinder auch ein "sehr gutes" Kundenservice-Center.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 200 Mitarbeitende. Geleitet wird Watchfinder vom Mitgründer Stuart Hennell. Richemont-Präsident Johann Rupert erhofft sich vom Zukauf Wachstum in einem noch wenig strukturierten Geschäft in der Uhrenindustrie, wie er in der Mitteilung verlauten lässt.