«Paradeplatz»
Maskenlose Swiss-Maskottchen, Corine Mauchs Italo-Holzkäufer - und ist der Flughafen-Zürich-Chef ein «Back to the Future»-Fan?

Ein Blick auf die etwas anderen Wirtschaftsgeschichten der Woche: Die neusten «Paradeplatz»-Meldungen.

SaW-Redaktion
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Screenshot: Facebook / Swiss International Air Lines

Corona ist noch nicht vorbei. Doch die Flugzahlen steigen wieder langsam, wie Swiss-Chef Dieter Vranckx zuletzt während der laufenden Herbstferien feststellten durfte. Und auch sonst herrscht wieder etwas mehr Normalität: So begrüssten die beiden Airline-Maskottchen Bernie und Lexie diese Woche die kleinen Gäste in Kloten vor ihrem Abflug ganz ohne Maske - zumindest nicht auf dem Kostüm, aber vielleicht ja drunter.

«When this Baby hits 88 miles per hour...»: Die DeLorean-Zeitmaschine aus der Hit-Trilogie «Back to the Future» (Deutsch: «Zurück in die Zukunft»).

«When this Baby hits 88 miles per hour...»: Die DeLorean-Zeitmaschine aus der Hit-Trilogie «Back to the Future» (Deutsch: «Zurück in die Zukunft»).

Urs Bucher

Great Scott! Ist Flughafen-Zürich-Chef Stephan Widrig etwa Fan der Kult-Trilogie «Back to the Future»? Diese Woche kündigte der Landesflughafen eine Notfallübung Ende Oktober an mit dem Namen «McFly 21». Hollywood-Kenner wissen: Die Hauptfigur im Zeitreise-Abenteuer, gespielt von Michael J. Fox, heisst Marty McFly. Ob Widrig beim Anlass in einem DeLorean aufkreuzen wird oder ein Blitzschlag-Notfall simuliert wird, ist bisher nicht klar. Bekannt ist hingegen, dass Widrigs Pendant in Genf, Airport-Chef André Schneider, ein Filmfan ist und in seinem Büro ein Modell der fahrenden Zeitmaschine hat.

Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch setzt auf Hilfe aus Italien.

Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch setzt auf Hilfe aus Italien.

Ennio Leanza / KEYSTONE

Die Stadt Zürich von Präsidentin Corine Mauch (SP) wurde im Frühling dieses Jahres von einem heftigen Sturm getroffen. Ein Teil des Sturmholzes wird nun nach Italien verkauft und vom Holzkäufer aus der Lombardei mit dem Lastwagen abgeholt. Ist das wirklich die ökologischste Variante, die der rot-grünen Stadt in den Sinn gekommen ist? Die zuständige Abteilung beschwichtigt. Es handle sich mit 800 Kubikmetern Holz nur um einen kleinen Anteil. Der Lastwagen der Firma liefere sowieso in die Region Zürich aus und fahre so immerhin nicht leer zurück. Vielleicht gilt aber auch ein profaneres Motto: Aus dem Augen, aus dem Sinn.

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