Dottikon ES

Markus Blocher ist der neue «CEO des Jahres» – kein Chef wirtschaftet profitabler

Markus Blocher bei der Neueröffnung der Laborerweiterung der Dottikon ES.

Markus Blocher bei der Neueröffnung der Laborerweiterung der Dottikon ES.

Der Konzernchef des Aargauer Pharmazulieferers Dottikon ES darf sich freuen. Der Finanzanalyst Obermatt hat Markus Blocher zum «CEO des Jahres» erkoren. Überzeugt hat er vor allem bei der operativen Leistung.

(rwa) Jährlich erstellt der Zürcher Finanzanalyst Obermatt ein Ranking über die Leistung der Chefs der grössten Schweizer Konzerne. Unter die Lupe nimmt er dabei das Wachstum, die operative Effizienz und die Strategie. In der jüngsten Auswertung schwingt ein Altbekannter obenaus: Markus Blocher, Mehrheitsaktionär, Verwaltungsratspräsident und CEO der Dottikon ES, führt das Ranking in der Kategorie der mittelgrossen Unternehmen an, wie die «Sonntagszeitung» publik machte.

Unschlagbar war Blocher vor allem bei der operativen Leistung. Unter den Konzernchefs hatte er die Kosten am besten im Griff, seine Firma am effizientesten geführt und es verstanden, den Gewinn überdurchschnittlich zu steigern. Punkten konnte er aber auch beim Umsatzwachstum. Er gewann Marktanteile hinzu.

Nicht an erster Stelle steht Blocher dagegen bei der Aktienrendite. Das hängt damit zusammen, dass Dottikon ES trotz komfortabler Gewinnsituation keine Dividende ausschüttet. Der Fokus liegt bei den Investitionen, die im Aargau Arbeitsplätze schaffen.

Der Pharmaauftragsfertiger Dottikon ES ist auch in anspruchsvollen Zeiten sehr erfolgreich unterwegs. Nimmt man den Börsenkurs zum Massstab, so hat das Unternehmen traumhafte zwölf Monate mit einem Kursgewinn in der Grössenordnung von 50 Prozent hinter sich.

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