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Kleiner Tipp: So sparen Sie sich die Päckli-Samstagsgebühr der Post

Die Pöstlerin kommt am Samstag nur noch gegen Aufpreis. Quelle: Keystone

Die Pöstlerin kommt am Samstag nur noch gegen Aufpreis. Quelle: Keystone

Onlineshops übernehmen den Preis für die Paket-Zustellung am Wochenende.

Die Post verlangt seit dem 1. Januar für die Zustellung von Paketen am Samstag 4.90 Franken. Das schrieb der gelbe Riese kürzlich seinen Kunden. Für Vielnutzer ist eine Einmalzahlung von 20 Franken pro Jahr möglich. Vor dem Jahreswechsel war das Angebot gratis und sehr beliebt.

Für Konsumenten gibt es aber gute Nachrichten: Bei einigen Onlineshops kann man sich weiterhin gratis Pakete gezielt auf den Samstag liefern lassen. Das gilt vor allem für grössere Händler, die Geschäftskunden-Verträge mit der Post haben. Diese bieten ihren Kunden schon seit längerem die Samstagszustellung an. Dafür bezahlen sie zusätzliche Post-Gebühren. Die Gebühren-Änderung auf den Jahresanfang betrifft nur Privatkunden.

Von den von CH Media angefragten Händlern kann man bei Digitec-Galaxus und Brack den Samstag ohne Aufpreis als bevorzugten Zustellungstag auswählen. Bei der Online-Apotheke Zur Rose ist die Samstagszustellung gegen Aufpreis verfügbar. Die Nutzung liege im tiefen einstelligen Prozentbereich. Ebenfalls gegen Aufpreis kann die Samstagszustellung beim Erotik-Shop Amorana gewählt werden. Weitere Händler, darunter Zalando oder Microspot (bei einigen Produkten), liefern gratis am Samstag, wenn der Liefertermin darauf fällt.

Die Post rechtfertigte die Preiserhöhung für Privatkunden mit dem Argument, dass die Gratis-Samstagszustellung von Anfang an als «Einführungsangebot» deklariert gewesen sei. Die plötzliche Gebührenerhöhung sei Teil eines Pakets, das die Post mit dem Eidgenössischen Preisüberwacher ausgehandelt hat.

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