Zur Begründung sagte er, der Export von Erdöl nach Asien verringere die Abhängigkeit Kanadas vom US-Markt. Ausserdem sei der Transport von Erdöl in einer Pipeline sicherer als etwa mit der Bahn.

Die Pipeline Trans Mountain verläuft auf einer Länge von 1150 Kilometern von der Provinz Alberta, in der es riesige Erdölvorkommen gibt, in die westkanadische Küstenstadt Vancouver, von wo aus das Erdöl zum Beispiel nach Asien exportiert wird. Die Kapazität soll künftig auf 890'000 Barrel pro Tag verdreifacht werden.

Umweltschützer, aber auch die Provinz British Columbia, in der Vancouver liegt, sind strikt gegen das Erweiterungsvorhaben. Sie befürchten Schäden für Klima und Umwelt sowie negative Auswirkungen auf kanadische Ureinwohner. Der Streit um die Pipeline-Erweiterung beschäftigte auch die kanadische Justiz.