Lateinamerika

Honduras und Ecuador stellen diplomatische Beziehungen wieder her

Juan Orlando Hernandez (links) und Rafael Correa in Quito

Juan Orlando Hernandez (links) und Rafael Correa in Quito

Die beiden lateinamerikanischen Staaten Ecuador und Honduras haben nach mehreren Jahren wieder vollständige diplomatische Beziehungen zueinander aufgenommen. Das Einfrieren der Kontakte war eine Reaktion auf den Staatsstreich in Honduras vor viereinhalb Jahren.

Der rechtskonservative honduranische Staatschef Juan Orlando Hernández und Ecuadors linksnationalistischer Präsident Rafael Correa kündigten am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Quito an, dass beide Staaten Botschafterinnen in das jeweils andere Land entsenden. Auch die beiderseitigen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sollen demnach gefestigt und ausgebaut werden.

Nach dem Staatsstreich gegen Honduras' linksbürgerlichen Staatspräsidenten Manuel Zelaya im Juni 2009 hatte sich Correa geweigert, dessen Nachfolger Porfirio Lobo anzuerkennen. Lobo war Anfang 2014 nach vier Jahren im Amt aus dem Amt schied.

Die Normalisierung der beiderseitigen Beziehungen hatte mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Absichtserklärung im Mai 2013 begonnen.

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