Machtkampf
GV beim Stahlkonzern Schmolz + Bickenbach: Aktionäre stimmen der VR-Kapitalerhöhung zu

Die Aktionäre des Stahlkonzerns Schmolz+Bickenbach haben an der Generalversammlung dem Verwaltungsrat die Décharge verweigert. Die Geschäftsleitung hingegen wurde entlastet.

Matthias Niklowitz
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Schmolz + Bickenbach

Schmolz + Bickenbach

Keystone

14:00 Uhr: Hier gehts zur Berichterstattung.

13:40 Uhr: Damit schliesst hiermit auch «die Nordwestschweiz» den Live-Ticker ab. Herzlichen Dank für Ihr Interesse! In Kürze berichten wir umfassend über die wichtigsten Entscheidungen der GV.

13:32 Uhr: «Eine lange Generalversammlung geht zu Ende», sagt Hans-Peter Zehnder und schliesst die GV des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach nach dreieinhalb Stunden.

13:28 Uhr: Anders ist es beim nächsten Kandidaten. Bei ihm sei die Vertrauensbasis nach den Vorkommnissen der letzten Monate laut VR-Präsident Hans-Peter Zehnder nicht mehr gegeben. Oliver Thum: Nein: 30 Mio. Stimmen. Damit kommt er nicht in den VR. Umstritten ist auch der nächste Kandidat. Der VR konnte im Vorfeld nicht mit ihm sprechen: Vladimir Kuznetsov. Er erreicht das absolute Mehr nicht und kommt nicht in den VR.

13:25 Uhr: Jetzt folgen vier VR-Kandidaten der KG. Carl Michael Eichler: 50,8 Mio. Ja-Stimmen. Er ist neu im VR. Roger Schaak: 51,8 Mio. Ja-Stimmen. Auch er ist neu im VR. – Diese Zuwahlen sind unbestritten, weil der VR der Ansicht ist, dass Grossaktionäre angemessen vertreten sein sollten.

13:20 Uhr: Umstritten ist Marc Feiler. Eine Vertreterin der Gründerfamilie, welche die Entscheidung der Gründerfamilien nicht mitträgt, bittet, Herrn Feiler «nicht im Stich zu lassen.» Herr Feiler hat mit der KG mächtige Gegner. Das Resultat: 30 Millionen Nein-Stimmen. Damit bleibt Marc Feiler im VR.

13:16 Uhr: Manfred Breuer - Ja: 30,3 Millionen Stimmen. Nein: 28,8 Millionen Stimmen.

13:15 Uhr: Was für ein knappes Ergebnis! Ja: 29,9 Millionen Stimmen. Nein: 29,3 Millionen Stimmen.

13:13 Uhr: Es kommt zur Abstimmung über die Mitglieder des Verwaltungsrates. Als Erster ist Präsident Hans-Peter Zehnder dran.

13:04 Uhr: Jetzt wird es laut an der GV: Ein Vertreter der KG sagt: «Wir lehnen eine Verlängerung ab, denn Herr Zehnder hat die Probleme mitgetragen.» Er schlägt Vladimir Kutsnetsov als Verwaltungsrat vor. Das bewirkt zahlreiche Unmutsäusserungen im Publikum

12:58 Uhr: Wahlen für den VR: Die Wiederwahl des VR-Präsidenten ist laut dem scheidenden Verwaltungsrats-Vize-Präsidenten Alexander von Tippelskirch «schicksalhaft». «Mit der Trennung vom alten CEO und CFO im Sommer 2012 hat Herr Zehnder mit einem Höchstmass von persönlichem Engangement vorgenommen», lobt er weiter. «Wir wollen uns schlicht nicht vorstellen, was passsiert, wenn dieses Unternehmen in falsche Hände gerät.»

12.53 Uhr: Mit dieser Entscheidung ist die erste Runde des Machtkampfes zugunsten des Verwaltungsrates ausgegangen.

12.50 Uhr: Die Aktionäre treten nicht auf die Kapitalerhöhungs-Variante der KG ein. 29,9 Millionen Stimmen sagen Ja, 30,1 Millionen Stimmen votieren dagegen.

12.47 Uhr: 30,4 Millionen Stimmen votieren für die Variante des VR, das ist knapp über der Mehrheit von 29,7 Millionen Stimmen. Damit stimmen die Aktionäre der VR-Kapitalerhöhung zu.

12.45 Uhr: Grosse Spannung: Jetzt kommt es zur Abstimmung des Kapitalerhöhungs-Antrags des VR!

12:40 Uhr: Jetzt nimmt VR-Präsident Zehnder zu den einzelnen Voten Stellung: Zum Kurszerfall an der Börsen: «Der Kurs wird von den Unternehmensdaten und der Finanzierung geprägt. Nach der Expansion mit fremden Mitteln hatten wir eine schwierige Finanzierung.»

Golden Tree: «Das ist ein laufendes Verfahren. Wir sind aber der Überzeugung, dass wir das Verfahren gewinnen und nicht zahlen müssen.»

«Wir haben im VR mit Befremden gesehen, welche sillose Medienoffensive die KG gestern lanciert hatte. Die Mitglieder des VR behalten sich rechtliche Schritte vor.»

12.35 Uhr: Die GV zieht sich etwas in die Länge. Erste Stimmen aus dem Publikum werden laut: «Darf ich Sie bitten, zuügig vorwärts zu gehen, denn unsere Meinungen sind gemacht.»

12.10 Uhr: Ein Angestellter meldet sich zu Wort: «Es gibt eine hohe Verunsicherung bei vielen Mitarbeitern. Man erfährt aus den Medien, wie es weiter gehen soll. Der Wunsch ist klar: Ein stabiles Umfeld. Auch uns ist klar, dass es schmerzliche Schritte geben kann. Entschlüsse des VR haben deshalb direkte Auswirkungen auf die Mitarbeiter. Deshalb ist es wichtig, dass es im VR Mitglieder gibt, die nicht nur finanzielle Interessen haben, sondern etwas vom Geschäft verstehen.»

12.05 Uhr: Thum stellt auch zwei Fragen: «Die letzten zwei Kapitalerhöhungen waren ungenügend. Legen Sie bitte dar, wie sich die Gebühren auf die Banken verteilen und legen Sie dar, dass nur 110 Mio. Fr. für die Zukunftssicherung genügen? Und stimmt es, dass Sie von einer US-Gesellschaft wegen Falschaussagen im Prospekt angeklagt sind?», so Thun.

12.00 Uhr: Oliver Thum, Vertreter der KG, meldet sich zu Wort: «Es gibt dringenden Handlungsbedarf: Während die Schweizer Börse stieg, fiel der Kurs der Aktie um 420 Mio. Fr., zusätzlich waren 430 Mio. Fr. Eigenkapital eingeschossen worden. Die vom VR vorgeschlagene Kapitalerhöhung ist zu riskant. Es bleibt nach Abzug aller Kosten nicht viel übrig. Und das, was bleibt, ist auf dem Hintergrund der Ungewissheiten zu wenig.»

11.45 Uhr: Die getrennte Abstimmung - jetzt folgt die Entlastung der Konzernleitung: Die Mehrheit der Aktionäre stimmt dieser zu und entlastet die Konzern- und Geschäftsleitung.

11.43 Uhr: Jetzt wird die dritte Abstimmung ausgewertet: Es gibt keine Entlastung des VR - 28,9 Millionen Nein-Stimmen. Damit wird dem Verwaltungsrat keine Décharge erteilt! Das ist eine grosse Überraschung!

11.40 Uhr: Es kommt zur dritten Abstimmung: Es geht um die Entlastung von VR, Konzern- und Geschäftsleitung. Das bezieht sich alles auf das Jahr 2012. Entlastung bezüglich der ausgenommenen Ereignisse der letzten GV gilt nach wie vor. Auf Wunsch der Familienaktionäre wird getrennt über die Entlastung von VR und Konzernleitung abgestimmt.

11.35 Uhr: Es geht zur zweiten Abstimmung. Die Verwendung des Bilanzgewinns: 59 Millionen der 59,5 Millionen Stimmen - also beinahe einstimmig - genehmigen.

11.30 Uhr: Es kommt nach 90 Minuten GV zur ersten Abstimmung. Die Konzernrechnung: Mit grosser Mehrheit wird sie genehmigt.

11.25 Uhr: Ein Aktionär verlangt Aufschluss zu den Top-10-Posten hinter der Bilanzrubrik «sonstiger betrieblicher Aufwand». Der Finanzchef nimmt Stellung. Es gab insgesamt 386 Millionen Euro sonstiger betrieblicher Aufwand, ähnlich wie im Vorjahr. Der grösste Posten: Frachten, Reparaturen, Mieten, Pacht und Mieten.

11.15 Uhr: Zehnder antwortet auf die weiteren Fragen: Die alten Arbeitsverträge mit dem CEO und CFO wären noch bis Herbst 2014 weiter gelaufen. Das Vertrauen zwischen dem VR und den beiden Herren war nicht mehr da.» Zehnder weiter zur Sonderuntersuchung: Die Ergebnisse der Untersuchung hatten gezeigt, dass Herr Storm Kosten über Konten von Tochtergesellschaften verbucht hatte. Die 10 Millionen Euro sind der Gesamtschaden. Die Klage läuft. Herr Storm hat bis am 19. August Zeit, sich zu äussern.

11:10 Uhr: VR-Präsident Zehnder spricht auf die Frage der Rednerin über das teure Hobby des Ex-Verwaltungsratspräsidenten, die Jagd. «Es gibt unterschiedliche Gepflogenheiten. Es gibt für Kundenbindungen bei uns traditionell die Jagd. Bei anderen Firmen ist es Golf. Wir waren im VR eining, dass so etwas sinnvoll ist, solange 80 Prozent der Geäste geschäftliche Beziehungen haben sollten. Wir haben aber dann dann festgestellt, dass diese 80 Prozent nie erreicht wurden. Dem Kauf der Jagdhütte haben wir zugestimmt. Nicht zugestimmt hatten wir den Umbaukosten, die fast so hoch waren wie der Kaufpreis.»

11.05 Uhr: Walter Umiker,Psychologe und Dozent für Emotionalität, äussert sich: «Mich hat es erstaunt, was emotionl ablief: Immer wennn Aktien fallen, beginnen Raider, an Firmen heranzugehen. Es gibt einen parallelen Fall: Vor Jahren versuchte eine Firma, Forbo zu übernehmen. Der Raider wollte die Firma zu einem Spottpreis übernehmen. Weil die Aktionäre zusammen hielten, gelang das nicht. Ich hoffe, dass Sie dieses hier durchschaut haben.»

11.00 Uhr: Traktandum 1: Geschäftsbericht. Eine Rednerin stellte sechs Fragen zum Gebaren des ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Michael Sturm. Ob es stimme, dass Millionen für private Zwecke für ein Jagdanwesen abgezweigt wurden? Der ehemalige Finanzchef solle ebenfalls belangt werden, er hatte das ja abgesegnet. Weiter: «Was hat das Jagen mit Stahlherstellung zu tun?» und «Welche Haltung hatte damals die unabhängigen Stimmrechtsverwalter?» sowie «Welche Rolle hatte die Revisionsstelle Ernst & Young gespielt?» «Es ist schwerlich vorstellbar, dass sie nichts gewusst hatte.» Schliesslich: Was waren die konkreten Gründe, die zur Entlasssung des CEO und CFO im letzten Sommer geführt hatten?

10.55 Uhr: VR-Präsident Zehnder scheint gut gelaunt zu sein und verabschiedet Marcel Imhof: «Er weist trotz vieler Jahre Erfahrung keine Spuren von Rost auf.» Lacher im Publikum.

10.50 Uhr: Der ausscheidende Verwaltungsrat Marcel Imhof richtet sich an die Aktionäre: «Diese Firma ist kein Sanierungsfall und hat auch kein Liquiditätsproblem. Leider wurden wir in den letzten Monaten gezielt schlecht geredet. Die Netto-Finanzverbindlichkeiten waren Ende 2012 kleiner als Ende 2007. Eine überrissene Kapitalerhöhung ist nicht notwendig, weil sie zum Schaden von den Kleinaktionären vorgenommen würde.» Viel Beifall von den Aktionären.

10.40 Uhr: CEO Johannes Nonn legt an der GV die neusten Zahlen für dieses Jahr vor: Der Umsatz liegt auf Vorjahresniveau. Vorsteuergewinn: 150 bis 200 Millionen Euro. Investitionen: 100 Millionen Euro.

10.35 Uhr: Diese «strategischen Optionen» umfassen den Ausstieg aus dem Handelsgeschäft. Es werden lediglich 15 Prozent eigene Produkte verkauft. Es ist kein Kerngeschäft mehr. Aber hier liegt der Knackpunkt: Es was das Kerngeschäft der alten Familienaktionäre.

10.30 Uhr: Jetzt spricht Johannes Nonn: «Wir haben uns in den letzten Monaten nicht nur mit der Kapitalerhöhung, sondern vor allem mit der Stategie beschäftigt. Die wichtigsten Ziele sind eine Stärkung der Produktion als Kernkompetenz. Es gibt einen Ergebnisverbesserungsprogramm. Und es gibt eine Prüfung der strategischen Optionen für die Distribution Deutschland.»

10.15 Uhr: VR Hans-Peter Zehnder betont, dass es an der heutigen GV um äusserst wichtige Entscheidungen über die weitere Entwicklung geht. «Als Aktionäre müssen Sie heute eine Weichenstellung vornehmen», so Zehnder. Der VR schlägt die Fortsetzung des eingeleiteten Kurses vor.

10.00 Uhr: Es geht los mit der Generalversammlung! S+B-Verwaltungsrat Hans-Peter Zehnder prüft das Funktionieren der elektronischen Abstimmungsanlage der Generalversammlung mit der Frage: «Wird der FC Luzern in der Saison 2013/2014 Schweizer Meister?» Gelächter im Saal. Die Abstimmung bringt eine Überraschung: 32 der 59 Millionen anwesenden Stimmen sagen «ja». «Wir hätten wohl den FC Aarau als Schweizer Meister gehabt, wenn wir die Abstimmung in Aarau gemacht hätten», kommentierte Zehnder trocken.

09.55 Uhr: Die Kleinaktionäre sind entscheidend. Sie sind zahlreich aufmarschiert. Der Saal ist voll im Gersag-Konferenzzentrum in Emmenbrücke. Im Foyer reden Kleinaktionäre offen: Ihnen ist das Wohl der Firma wichtiger als der Kampf um die Macht. Obwohl beides irgendwie zusammenhängt. «Das Stahlwerk in der Schweiz läuft ja einigermassen», sagt ein älterer Kleinaktionär, «wenn wir bloss nicht die Sachen in Deutschland haben.» Er hat sich jedenfalls für eine Wortmeldung angemeldet. Ab zehn Uhr läuft die Schlacht um die Macht.

09.50 Uhr: Geschätzte Leserinnen und Leser, herzlich Willkommen zum Live-Ticker der Generalversammlung zum Showdown beim Stahlkonzern Schmolz und Bickenbach. Es geht um die Gunst von Investoren und Aktionären. Gleich gehts los.

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«Man kann den Ausgang der Wahlen in den Verwaltungsrat und die Abstimmungen unmöglich prognostizieren», sagen Analysten am Tag vor der richtungsweisenden Generalversammlung des Stahlkonzerns Schmolz + Bickenbach (S+B) im luzernerischen Emmenbrücke einhellig.

Beide Seiten – es stehen sich das Management sowie die in einer Kommanditgesellschaft (KG) zusammengeschlossenen Gründerfamilien inklusive des russischen Milliardärs Viktor Vekselberg gegenüber – kämpften bis zur letzten Minute mit Presseinterviews, Aktionärsbriefen und Inseraten um die Gunst der Kleinaktionäre und institutionellen Investoren.

Weil das Handelsgericht des Kanton Zürich mit einer vorsorglichen Massnahme die Stimmrechte der KG auf 20 Prozent beschnitten hat, bilden die institutionellen Aktionäre das Zünglein an der Waage.

Diese Aktionäre stimmen meist mit dem Management, das sich auch die Unterstützung von Aktionärsberatungsunternehmen gesichert hat.

Zwei wichtige Traktanden werden an der Generalversammlung zu reden geben.

Einerseits werden die Aktionäre um eine Kapitalerhöhung befinden. Die Variante des Verwaltungsrats sieht nach einer Nennwertreduktion eine Aufstockung um 330 Millionen Franken vor.

Nach Abzug der Kosten der Kapitalerhöhung von rund 30 Millionen Franken und der Rückzahlung teurer Kredite würden netto 100 Millionen Franken übrig bleiben.

Andererseits würden dem kriselnden Stahlkonzern bei der Variante des Gespanns KG/Vekselberg 130 Millionen Franken mehr zufliessen.

«Die Kapitalerhöhung von 330 Millionen Franken reicht nicht aus», argumentieren Vertreter der KG in ihrem gestern erschienenen Inserat.

«Und die langjährigen Mitglieder des Verwaltungsrats stehen nicht für eine glaubwürdige Neuausrichtung», heisst es im Inserat weiter. Verwaltungsratspräsident Hans-Peter Zehnder und Verwaltungsrat Gerold Büttiker hätten die Entwicklung des Unternehmens deutlich mitgeprägt und mit zu verantworten.

Teures Privatvergnügen

Analysten schütteln bei diesem Punkt den Kopf. Denn bevor das gegenwärtige, vom teilweise ausgewechselten Verwaltungsrat neu bestellte Management an Bord geholt worden war, herrschten bei S+B – mit Wissen und der Unterstützung der KG – feudale Zustände.

Der ehemalige Verwaltungsratpräsident Michael Storm hatte sich sein Jagdvergnügen aus der Firmenkasse bezahlen lassen. Storm bestreitet das laut Medienberichten nicht.

Der damalige Verwaltungsrat hätte aber davon gewusst. Es seien sogar einzelne Verwaltungsratmitglieder bei den Ausflügen dabei gewesen.

Jetzt verlangt das Management von S+B die Auslagen von 9 Millionen Euro plus Zinsen zurück. Der Streit wird vor Gerichten ausgetragen.

Bei Analysten und Investoren hat das neue Topmanagement einen sehr guten Ruf. Besonders Finanzchef Hans-Jürgen Wiecha habe bei seiner vormaligen Stelle bei Gerresheimer eine «herausragende Leistung» abgeliefert.

Wiecha und CEO Johannes Nonn haben inzwischen offengelegt, wie sie den Stahlkonzern sanieren möchten. Wichtigster Schritt ist laut Analysten der Ausstieg beim Handelsgeschäft.

Dieses kapitalintensive und schwachmargige Geschäft passt schlecht zur «reinen» Stahlherstellung.

Im Handelsgeschäft liegt aber der Ursprung von S+B. «Die in der KG zusammengefassten Familienaktionäre könnten deshalb davon absehen, diesen Bereich abzustossen», sagen Analysten.

Offen ist, bei welcher Variante die Aktionäre langfristig besser fahren. Kurzfristig wird das Kapital bei der Erhöhungsvariante des Managements weniger verwässert.

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