Wirtschaft

Einkaufsmanagerindex: Trotz Erholung bleibt Lage auf Arbeitsmarkt angespannt

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie hat sich im September weiter erholt, dafür wird weiter Personal abgebaut. (Symbolbild)

Der Einkaufsmanagerindex für die Industrie hat sich im September weiter erholt, dafür wird weiter Personal abgebaut. (Symbolbild)

Der Einkaufsmanagerindex PMI, ein Indikator für die Konjunkturentwicklung, ist im September weiter gestiegen. Doch der Personalbestand sinkt weiterhin.

(dpo) Mit 53,1 Zählern ist der Einkaufsmanagerindex PMI für die Industrie im September weiter nach oben geklettert. Gegenüber dem Vormonat hat er um 1,2 Punkte zugelegt und liegt damit oberhalb der Wachstumsschwelle von 50 Punkten, wie die Herausgeber des PMI, procure.ch und Credit Suisse, am Donnerstag mitteilten. Der PMI für die Industrie liege nun auf dem höchsten Stand seit Februar 2019.

In der Industrie hätten sowohl die Produktion als auch die Auftragslage zugenommen. Dafür wird weiterhin Personal abgebaut und die Anzahl der Angestellten in Kurzarbeit ist mit 16 Prozent gleich hoch wie im Juli, heisst es im Bericht.

Der Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungssektors habe seine Erholung im September ebenfalls fortgesetzt und um 3,4 Zähler auf 55,1 Punkte zugelegt. Auch hier habe sich die Geschäftstätigkeit und der Auftragsbestand deutlich verbessert. Allerdings hat der Personalbestand, ähnlich wie in der Industrie, ebenfalls weiter abgenommen. Dies dürfte in Kombination mit der angespannten Arbeitsmarktlage der Industrie eine weitere Erholung der Wirtschaft belasten, schreiben procure.ch und Credit Suisse.

Meistgesehen

Artboard 1