Wirtschaft

Der Gewinn der ABB ist eingebrochen – trotz guter Auftragslage

Die ABB befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung.

Die ABB befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung.

Die ABB erwirtschaftete 2019 über einen Drittel weniger Gewinn als im Vorjahr. Ab März übernimmt Björn Rosengren als neuer CEO.

(wap) Die aktuellen Zahlen der ABB sind für die Aktionäre wenig erfreulich. Der Konzerngewinn brach im Jahr 2019 um satte 34 Prozent ein und liegt noch bei 1,439 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch bekannt gab. Der Cashflow sank ebenfalls um 20 Prozent auf 2,325 Milliarden Dollar. Darin eingerechnet sind allerdings Mittelabflüsse, die aus der Ausgliederung des Stromnetzgeschäfts resultieren. Vorgeschlagen wird eine Dividende von lediglich 80 Rappen pro Aktie.

Peter Voser, Verwaltungsratspräsident und CEO der ABB, spricht laut Mitteilung von einem schwierigen Marktumfeld. Dennoch habe das Unternehmen einen soliden Leistungsausweis erzielt. Der Auftragseingang lag stabil bei 28,6 Milliarden US-Dollar. Der Umsatz und die operative Marge hätten sich sogar leicht verbessert, so Voser.

Die ABB befindet sich in einer Phase des Umbruchs. So wird etwa das gesamte Stromnetzgeschäft abgestossen. Per 1. März ist ausserdem ein Führungswechsel geplant. Auf diesen Zeitpunkt soll Voser von Björn Rosengren abgelöst werden. Die Transformation sei 2019 gut vorangekommen, sagt Voser. Der Verkauf des Stromnetzgeschäfts laufe nach Plan, das neue Betriebsmodell und die neue Unternehmenskultur zeigten erste Erfolge.

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