Geschäftsergebnis
AZ Medien steigern den Umsatz und weisen Konzernverlust aus

Die AZ Medien AG weist bei gestiegenem Betriebsertrag für das vergangene Jahr einen Verlust von 6 Millionen Franken aus. Gründe für das unbefriedigende Konzernergebnis sind unter anderem hohe Abschreibungen auf getätigte Investitionen.

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AZ Medien steigern den Umsatz und weisen einen Konzernverlust aus.

AZ Medien steigern den Umsatz und weisen einen Konzernverlust aus.

Alex Spichale

Die AZ Medien AG erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von CHF 247,7 Mio. (Vorjahr: CHF 242,2 Mio./ +2,3%) und ein Betriebsergebnis von CHF 6,3 Mio. (Vorjahr: CHF 8,3 Mio.).

Unter dem Strich resultiert ein negatives Konzernergebnis von CHF -6.0 Mio. infolge hoher Abschreibungen und Anlaufverluste von Beteiligungen.

ot Oltner Tagblatt vollständig übernommen

Die Unternehmung hält an ihrem Expansionskurs und der Diversifikation in neue Kanäle fest. Im vergangenen Geschäftsjahr wurde die Dietschi AG, Herausgeberin des «ot Oltner Tagblatts», vollständig übernommen, die Zeitschrift «Haustech» von Axel Springer Schweiz übernommen sowie in Aarau das Druckzentrum mit der Anschaffung einer neuen Rotationsmaschine ausgebaut und modernisiert, was die Schliessung der Druckstandorte Subingen und Olten erlaubt und dadurch zu einer wesentlichen Rationalisierung führt.

«TV24» und «watson» lanciert

Bei den elektronischen und digitalen Medien hat die Unternehmung den nationalen Sender «TV24» lanciert, die Newssite «watson» gestartet sowie den zentralen Unternehmensbereich AZ Digital geschaffen.

Die Projekte und Massnahmen sind auf Kurs, erfordern aber weiterhin einen hohen Mitteleinsatz; die Anlaufverluste wurden vollständig abgeschrieben.

Insgesamt hat der Verwaltungsrat für 2014 Investitionen in Höhe von über 40 Millionen Franken genehmigt.

CEO Axel Wüstmann: «AZ Medien konnten den Umsatz sowohl durch Akquisitionen als auch neue Produkte insbesondere im elektronischen und digitalen Geschäft in 2014 steigern. Die ausserordentlich hohen Anlaufverluste im Digitalgeschäft und bei den elektronischen Medien sowie diverse Einmaleffekte und Abschreibungen führen jedoch zu einem negativen Konzernergebnis. Für das laufende Jahr rechnen AZ Medien wieder mit einer deutlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit.»

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