Wirtschaft

Ascom trotzt Coronakrise und legt beim Umsatz zu

Sucht den Neustart: Ascom unter der neuen Chefin Jeannine Pilloud.

Sucht den Neustart: Ascom unter der neuen Chefin Jeannine Pilloud.

Das Technologieunternehmen Ascom hat im ersten Halbjahr seinen Umsatz gesteigert – trotz Coronakrise. Allerdings erwartet das Unternehmen einen Verlust.

(rwa) Ascom hat in den ersten sechs Monaten des Jahres einen Nettoumsatz von 133,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Das ist ein Plus von 2,8 Prozent, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Eine Zunahme resultierte auch beim Auftragseingang. Dieser stieg um 1,1 Prozent auf 154,8 Millionen Franken. Damit ist der Auftragsbestand 17,6 Prozent höher als im Vorjahr.

Steigern konnte Ascom auch die Profitabilität. Der Gewinn auf Stufe EBITDA nahm von 1,4 auf 8,4 Millionen Franken zu. Die Marge liegt nun bei 6,3 Prozent. Trotz dieser positiven Entwicklung erwartet das Unternehmen auf Gruppenstufe einen kleinen Verlust von 300'000 Franken.

Das Traditionsunternehmen Ascom ist in den letzten Jahren in Turbulenzen geraten. Unter der Führung der früheren SBB-Managerin Jeannine Pilloud will sich das Unternehmen nun neu ausrichten und sparen. Die jährlichen Kosten sollen um 10 bis 15 Millionen Franken gesenkt werden.

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