Wirtschaft

ABB schliesst in Ungarn eine Firma und baut 1000 Stellen ab

ABB schliess in Ungarn eine Firma und baut 1000 Stellen ab.

ABB schliess in Ungarn eine Firma und baut 1000 Stellen ab.

Wegen sinkender Nachfrage schliesst der schweizerisch-schwedische Industriekonzern in Nordostungarn eine zugekaufte Firma.

(sat) Der Produktionsreduktion in der Stadt Ozd sollen ungefähr 1000 Stellen zum Opfer fallen, bestätigt ABB am Dienstag eine Meldung der Finanznachrichtenagentur AWP. Laut der örtlichen Mitteilung, die CH Media vorliegt, wurden für die Produktion von kleinen Leistungsschaltern alle Möglichkeiten geprüft. Die betroffene Firma gelangte 2018 mit der Übernahme von General Electric Industrial Solutions in den Besitz der ABB-Gruppe. Der Konzern beschäftigt laut eigenen Angaben weltweit etwa 147'000 Mitarbeitende in 100 Ländern.

ABB will den in Ungarn von der Werkschliessung betroffenen Mitarbeitern laut Mitteilung bei der Suche nach neuen Lösungen über das gesetzliche Mindestmass hinaus behilflich sein. Auch würden den von der Entlassung Betroffenen Stellen in anderen ABB-Werken in Ungarn angeboten. Andere ABB-Betriebe in Ungarn seien von der Schliessung nicht betroffen.

Industriekonzern im Umbruch

Der Konzern ABB mit Hauptsitz in Zürich befindet sich seit Jahren in einer Phase des Umbruchs. So wird derzeit zum Beispiel das Stromnetzgeschäft abgestossen. Per 1. März ist zudem ein Führungswechsel geplant. Dann soll Peter Voser, derzeit Verwaltungsratspräsident und CEO in Personalunion, von Björn Rosengren als CEO abgelöst werden. Ulrich Spiesshofer war letzten April überraschend und per sofort als CEO zurückgetreten. Wie vor Wochenfrist bekannt wurde, brach der Konzerngewinn 2019 um satte 34 Prozent ein auf noch 1,439 Milliarden Dollar. Dies bei stabiler Auftragslage.

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