Wetter

Ausgegeben von Meteonews am 28. Januar 2022 um 15:20

Europawetter

Prognose für Samstag, 29. Januar 2022: Das Zentrum des Hochs über der Biskaya bleibt stabil. Das Tief Marie über Osteuropa schwächt sich ab, es wird aber gleich von einem weiteren Tief über Skandinavien ersetzt. Dahinter über den Britischen Inseln wird es wechselhaft, mit leichten Niederschlägen und Temperaturen immer noch um rund 10 Grad. Über Skandinavien nimmt die Bewölkung zu und es gibt verbreitet leichte Niederschläge. In Osteuropa bleibt es bewölkt und kalt mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, über Westeuropa behält das Hoch seinen Einfluss. Die Temperaturen reichen von rund 2 Grad um die Alpen bis um 10 Grad über dem Ärmelkanal. Im östlichen Mittelmeer bildet sich ein Tief, welches über Griechenland und Süditalien auch Niederschläge bringt. Die Temperaturen bleiben im Landesinneren Türkei unter dem Gefrierpunkt, an den Küsten und in Griechenland ist es milder. Im westlichen Mittelmeerraum ist es wärmer, mit Temperaturen zwischen 15 und 19 Grad und wenig Wolken. ---- Prognose für Sonntag, 30. Januar 2022: Tief Nadia bewegt sich weiter nach Osten und liegt heute mit Zentrum über den baltischen Staaten. Es sorgt für eine ausgeprägte Nordwestströmung von der Nord- bis zur Ostsee. Besonders von Schleswig-Holstein in Deutschland bis zur litauischen Ostseeküste muss mit stürmischen, teilweise sogar orkanartigen Windböen gerechnet werden. Vom südskandinavischen Raum bis nach Tschechien erstreckt sich ein Band von trockener Luft, welches sich um das Tiefdruckzentrum legt (dry intrusion). Daher präsentiert sich in dieser Region der Himmel meist mit nur wenigen Wolken bei Höchstwerten zwischen 6 und 9 Grad. Dieses trockene Band ist nach Osten scharf abgegrenzt, sodass es über der Ostsee und bis nach Moskau bei vielen Wolken immer wieder schneit. Weiter im Westen, über den Britischen Inseln bildet sich ein weiteres Tief und sorgt für unbeständiges Wetter, wobei der Niederschlagsschwerpunkt in Irland und Schottland liegt, auch hier steigen die Temperaturen nur zum Teil über die 10-Grad-Marke. Das westliche europäische Festland verliert langsam seinen Hochdruckeinfluss. Ein neues Hoch im Atlantik zusammen mit dem Tief über den Britischen Inseln schaufelt viele Wolken an die französische Atlantikküste und weiter an die Alpen, wo Stauniederschläge erwartet werden. In Mittelmeerraum scheint von der Iberischen Halbinsel bis nach Griechenland beinahe durchwegs die Sonne. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen rund 14 Grad in Athen und bis knapp 20 Grad in Andalusien. Über dem östlichen Mittelmeer, namentlich von Ägypten über Zypern bis an die türkische Küste, sind die Wolken dichter, es regnet teilweise ergiebig. Dies kommt durch ein Höhentief über dieser Region zustande.

Isobarenkarte

Niederschlagsbild Europa

29.Januar 2022 04:00 Quelle: Meteonews
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