Sandro Huber führt die Videoreporterin von Keystone-SDA durchs Tiny House.

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Minimalismus
Mehr Freiraum trotz 23 Quadratmetern: Warum Conny und Sandro Huber in einem Tiny House in Affeltrangen leben

Conny und Sandro Huber haben auf 400 Quadratmetern gelebt – und sind dann in ein Tiny House in Affeltrangen gezogen. Wie lebt es sich auf 23 Quadratmetern? Und warum empfinden sie das Leben im Kleinsthaus als Befreiung? Ein Besuch.

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(smo)

«Man muss sich schon gern haben», sagt Sandro Huber. Obwohl: Müsse man das nicht auch in einem grossen Haus? Davon ist Conny Huber überzeugt: «Sonst muss man keine Beziehung führen.» So, wie die beiden leben, sei das eine «Vertrauenssache», präzisiert Sandro. Auf gerade mal 23 Quadratmetern ist man ganz schön nah beieinander.

Mehr Freiraum dank weniger Platz

Immer müsse alles noch grösser sein, sagt Sandro Huber - das Auto, das Haus. Die beiden haben zuvor selbst auf 400 Quadratmetern gewohnt. Dann haben sie sich für das Motto «weniger ist mehr» und ein Tiny House entschieden, ein Kleinst-Haus, das in Affeltrangen im Kanton Thurgau steht. Und jetzt, 377 Quadratmeter weniger, sagt Sandro Huber:

«Ich habe mehr Freiraum.»

Ein Widerspruch? Nicht unbedingt. Die beiden brauchen weniger Zeit zum Putzen und weniger Geld für Fixkosten. «Ich habe mehr Freizeit und muss nicht voll arbeiten», sagt Conny Huber.

Und wenn es trotz aller Liebe mal dicke Luft gibt? Dann könne man sich auch in einem so kleinen Zuhause zurückziehen. Oder eben einen Spaziergang machen.