Zuchwil
"Mach mal" hiess das Motto vor 20 Jahren

Mit einer kleinen Feier wurde das 20-jährige Bestehen der Regiomech in Zuchwil gefeiert. Dabei konnten auch das Hauptgebäude und der Neubau besichtigt werden.

Rahel Meier
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Gemeindepräsidenten, Ehemalige Geschäftsführer, Unterstützer bei der Führung durch den Betrieb
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Gemeindepräsidenten, Ehemalige Geschäftsführer, Unterstützer bei der Führung durch den Betrieb
Gemeindepräsidenten, Ehemalige Geschäftsführer, Unterstützer bei der Führung durch den Betrieb
Gemeindepräsidenten, Ehemalige Geschäftsführer, Unterstützer bei der Führung durch den Betrieb
 Peter Kürsener, Roger Siegenthaler, Peter Vitelli, Stefan Hug, Andreas Gasche auf dem Rundgang durch die Regiomech
20-Jahr-Jubiläum Regiomech Zuchwil
Gemeindevertreter beim Rundgang durch den Betrieb
Gemeindevertreter beim Rundgang durch den Betrieb
Roger Siegenthaler, Replapräsident
Peter Vitelli, ehemaliger Replapräsident
Jonas Motschi, Chef Amt für Wirtschaft
Ignaz Moser, Betriebsleiter Regiomech
Peter Kürsener, ehemaliger Betriebsleiter Regiomech
Roger Siegenthaler in Festlaune
Peter Vitelli, Kurt Fluri, Peter Kürsener beim Apero
Peter Jordi, Matthias Reitze, Andreas Gasche
Peter Kürsener stösst mit Ignaz Moser an
Gemeindepräsident Peter Jordi (Gerlafingen) beim Apero
Beim Apero den Gaumenfreuden frönen
Gruppenbild mit Kurt Fluri, Peter Vitelli, Ignaz Moser, Roger Siegenthaler, Jonas Motschi, Peter Kürsemer

Gemeindepräsidenten, Ehemalige Geschäftsführer, Unterstützer bei der Führung durch den Betrieb

Hanspeter Bärtschi

Vor 20 Jahren wurde Bill Clinton Präsident in den USA, Christiane Brunner (SP, Genf) wurde nicht als Bundesrätin gewählt, der Fussballclub Aarau wurde Schweizer Meister - und die Regiomech wurde aus der Taufe gehoben. Roger Siegenthaler (Präsident der Repla Espace Solothurn und damit auch Präsident der Genossenschaft Regiomech) hatte recherchiert. Er bedankte sich in seiner kurzen Ansprache bei allen Mitarbeitenden, den Partnern der Regiomech, den anwesenden Behördenvertretern und auch den Vertretern des kantonalen Gewerbvereins.

Siegenthaler machte darauf aufmerksam, dass nicht nur das 20-jährige Bestehen der Regiomech gefeiert werde, sondern auch die Einweihung des Neubaus und der Umzug der Institution Boa nach Zuchwil.

Bedürfnisse sind anders geworden

Ignaz Moser, der heutige Betriebsleiter der Regiomech, zeigte danach auf, wie sich die Institution seit dem Jahr 2006 verändert hat. Die Werkstätten und die Angebote wurden umgebaut und an die veränderten Bedürfnisse angepasst. Heute seien es nicht mehr die Arbeitslosen, die den Grossteil der Klientel ausmachten, sondern die vom Amt für Soziales zugewiesenen Personen. Moser zeigte auf, dass die Regiomech stetig versuche sich zu verbessern, neue Auftraggeber gewinne und die Angebote an Kursen ausbaue. 200 Jahresarbeitsplätze werden heute angeboten. 50 Mitarbeiter, davon sieben Lehrlinge und zwei Praktikanten sind im Betrieb selber fest angestellt.
Seit dem Jahr 2009 würden der Regiomech auch Personen von der Invalidenversicherung zugewiesen und seit dem Jahr 2010 arbeite man mit Asylbewerbern. Im Jahr 2011 kaufte man die Liegenschaft neben dem Hauptgebäude an der Langfeldstrasse in Zuchwil. „Wir sind in einem stetigen Spannungsfeld zwischen unseren Klienten, unseren Arbeitgebern und den Behörden", so Moser. „Gemessen werden wir an unserer Erfolgsquote. Je mehr Menschen wir wieder im Arbeitsalltag integrieren können, desto besser."

Von Hochkonjunktur zu Rezession

Auch Peter Vitelli (Zuchwil, ehemaliger Replapräsident) blickte aus Anlass des 20-Jahr-Jubiläums in die Vergangenheit. Er erinnerte an die 70-er-Jahre und die Hochkonjunktur und die folgende Rezession in den 90-er-Jahren. Dies nahm Peter Kürsener, ehemaliger Betriebsleiter Regiomech) in einer kurzen Rede ebenfalls auf. Er sprach der heutigen Leitung de Regiomech aber auch ein Kompliment aus. Er sei positiv überrascht, wie sich der Betrieb entwickelt habe, seit er ihn im Jahr 2006 verliess.

Jonas Motschi (Chef Amt für Wirtschaft) überbrachte die Grüsse der Regierung. «Wir waren in den 90-er-Jahren nicht vorbereitet auf die hohe Zahl der Arbeitslosen», erklärte er. «Mach mal», habe es damals geheissen. Heute hätten sich die Strukturen verändert.