Wynau
Energie sparen – Berater Rudolf Lanz beiziehen

Wer Energie spart, schont die Umwelt und senkt die Kosten. «Es lohnt sich, in energetische Gebäudesanierungen zu investieren», sagt der zertifizierte Gebäudeenergieausweis-Experte Rudolf Lanz aus Wynau. Er bietet entsprechende Dienstleistungen an.

Hans Mathys
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Energieberater Rudolf Lanz.

Energieberater Rudolf Lanz.

HML

Im Mai 2011 lehnte das Berner Stimmvolk das Obligatorium für Gebäudeenergieausweise deutlich ab. Die Förderung von effizienten Gebäuden und erneuerbaren Energien hingegen wurde angenommen. «Die Ablehnung des Obligatoriums ist verständlich», sagt Rudolf Lanz, Energieberater aus Wynau, obschon er eigentlich aus beruflichen Gründen eher ein Befürworter sein müsste. Für den Energiedienstleister, der im Februar 2012 die Einzelfirma «Energie bi lanz» gründete, würde ein Obligatorium klar über das Ziel hinausschiessen.

Gebäudeenergieausweis als der erste Meilenstein

Handlungsbedarf sieht Rudolf Lanz aber beispielsweise bei mangelhaft gedämmten Altbauten ohne Einsatz von erneuerbaren Energien. «Diese brauchen ein Mehrfaches an Öl, Gas oder Strom gegenüber einem Gebäude, das nach heutigen Energiegesetzen erstellt wurde», betont er. Für ihn ist ein Gebäudeenergieausweis «der erste Meilenstein» auf dem Weg zu einem energieeffizienten Gebäude.

«Ein Gebäudeenergieausweis gibt Auskunft darüber, wie hoch der Energieverbrauch ist, ob die Gebäudehülle noch dicht ist, wie gross das Sparpotenzial ist, was eine Gebäudesanierung kostet und mit welchem Betrag die Sanierung von wem unterstützt wird. Dieser Ausweis ist Voraussetzung für einen kantonalen Förderbeitrag», weiss der Wynauer mit langjähriger Berufserfahrung als Energieberater.

Falls bei Wohnbauten mit Massnahmen eine erhebliche Effizienzsteigerung erzielt werde, würden Fördermittel von mehreren tausend Franken bezahlt. Rudolf Lanz: «In der energetischen Sanierung von Gebäuden und deren Haustechnikanlagen liegt ein riesiges Sparpotenzial. Weil die Energiewende nicht ohne eine massive Verbrauchsreduktion funktionieren wird, leisten die Gebäudesanierung und der vermehrte Einsatz von erneuerbaren Energien einen unentbehrlichen Beitrag dazu.»

«Wir koordinieren auf Wunsch und übewachen die Bauarbeiten»

Der 44-jährige ergänzt: «Nachdem ein Sanierungskonzept erstellt ist, fängt es bei uns erst richtig an. Wir helfen, die gewünschten Massnahmen umzusetzen und erledigen die administrativen Arbeiten der Förderprogramme sowie der Baubehörden. Wir koordinieren auf Wunsch auch die Handwerker und überwachen die Bauarbeiten.»

Die Firma «Energie bi lanz» von Rudolf Lanz bietet Interessierten bei Bestellung im Monat Mai den Gebäudeenergieausweis zu Sonderkonditionen an. Pro Liegenschaft im Kanton Bern wird nach dem Förderbeitrag-Abzug ein Kostenbeitrag von netto 150 Franken erhoben.

Sauberste Energie ist die gesparte Energie

«Der Ausweis ist zwar im Kanton Bern nicht obligatorisch, aber für alle Eigentümer älterer Liegenschaften ein Muss», unterstreicht der Experte. «Der Ausweis schafft auch einen Vergleich zu anderen Gebäuden und gibt Hinweise für Verbesserungsmassnahmen.

In der Folge können den Bedürfnissen angepasste, möglichst wirtschaftliche Lösungen gefunden und umgesetzt werden», sagt Lanz. Die sauberste Energie sei die gesparte Energie, ist für ihn klar. Deshalb hat er sich auf die Fahne geschrieben, Hauseigentümer beim Reduzieren des Energieverbrauchs zu beraten und damit einen Beitrag zur Schonung der Umwelt zu leisten.

Weitere Infos finden Sie unter www.energiebilanz.ch