Langenthal
34 Projekte für den Design Preis Schweiz nominiert

34 Nominierte sind im Rennen um den Design Preis Schweiz 2011, der Anfang November in Langenthal verliehen wird. Preise gibt es in vier Kategorien zu gewinnen. Ausserdem werden spezifische Berufsgruppen honoriert.

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Nomination Newcomer Louis die Schirmleuchte von Matthias Decker (FHNW)
34 Bilder
Nomination Newcomer Quick Dive ist ein Tauchsportkonzept von Andreas Pudel. Tauchen soll so für jedermann möglich sein, auch ohne Ausbildung.
Nomination Newcomer «Take a Second Look» von Ginny Litscher
Nomination Newcomer Schlitten Firun von götte & partner Industrialdesign
Nomination Newcomer FABRIC project von Stéphanie Bächler
Nomination Newcomer Die Kollektion «Nous travaillons sans accident depuis 135 jours» von Romance Berberat
Nomination Newcomer Kollektion «sugar, spice and everything nice» von Julian Zigerli
Nomination Newcomer Konstruktion Reversible von Nicola Stäubli
Nomination Newcomer Herbst/Winterkollektion Kiki von Sarah Vidas
Nomination Market APANI Unterwäsche der X-Technology Swiss research & development AG. Das Spezielle daran: Die Unterwäsche wird mit einem patentierten 3D-BionicSphere System konzipiert.
Nomination Market Annette Douglas Textiles AG
Nomination Market LED Glühbirne «Nature Bulb»
Nomination Market Vase Straight A und Schale Flat O von Nikolas Kerl
Nomination Market Pop-Products parts of Passion von Patrik Vögtli
Nomination Market Betty Bossi Küchenblitz
Nomination Market «Zug bewegt» ist ein interaktives Filmpanorama des Kantons Zug. (Christen Visuelle Gestaltung)
Nomination Market Schauspielhaus Zürich 2009 2010. Konzeption und Gestaltung von Cornel Windlin & Gregor Huber
Nomination Market Typografische Inszenierungen im Raum von Theres Jöger und Susanne Strauss
Nomination Market Die Raffinerie AG für Gestaltung entwarf zur Lancierung der Reference Line, einer neuen Taschenlinie von Freitag, den visuellen Auftritt.
Nomination Market Für die dem Thema «Nachhaltiges Bauen» gewidmete Ausstellung «2000 Watt Gesellschaft» entstand in Kooperation mit dem Architekturbüro Holzer Kobler ein aus 500 Kartonwürfeln aufgetürmter, neun Meter hoher «Energieberg»
Nomination Market Interbrand Zürich entwarf das Konzept «Medical Magic» für das Unternehmen Actelion.
Nomination Market Senior Design Factory von Debora Biffi und Benjamin Moser
Nomination Market Einbau in der Raiffeisenbank-Filiale Zürich-Kreuzplatz (realisiert von DGJ&plus)
Nomination Market Schweizer Pavillon an der Expo 2010 in Shanghai
Nomination Market Thermalbad & Spa Zürich (ushitamborriello Innenarchitektur & Szenenbild und Althammer Hochuli Architekten AG)
Nomination Market contemporary furniture vom Design Bureau Colin Schälli
Nomination Market Die Ausstellung «Realstadt. Wünsche als Wirklichkeit» zeigte anhand einer Vielzahl von Modellen und Projekten die deutsche Stadtentwicklung als Prozess vieler Akteure mit unterschiedlichsten Wünschen.
Nomination Market Die Wanderausstellung «Heimliche Helden»
Nomination Market Der Stuhl Tip Ton der Vitra AG Birsfelden ist ein nach vorne neigbarer Vollkunststoffstuhl. (Design: Edward Barber und Jay Osgerby)
Nomination Research Optimum Hochschule Luzern Design & Kunst
Nominierte Design Preis Schweiz 2011
Nomination Research Didaktika Forschungsprojekt von André Vladimir Heiz
Nomination Research Design als Wissenskultur von Dr. Claudia Mareis
Nomination Research «Farbe und Licht» (Ulrich Bachmann, Ralf Michel, Florian Bachmann, Marcus Percin von der Zürcher Hochschule für Künste)

Nomination Newcomer Louis die Schirmleuchte von Matthias Decker (FHNW)

Zur Verfügung gestellt

Alle zwei Jahre ist es wieder so weit: In Langenthal wird der Design Preis Schweiz verliehen. Für die diesjährige Verleihung wurden über 300 Projekte eingereicht. Die Nominatoren - eine Expertengruppe aus den Design-Fachbereichen Communication, Fashion, Furniture, Interior, Product, Textile und Research - suchten sich daraus rund 34 Projekte für die Endauswahl aus - bis zu 40 könnten sie auswählen. «Die Nominatoren waren in diesem Jahr sehr streng», sagt Heidi Wegener.

Vier Kategorien:

In der Kategorie Market können alle mitmischen, deren Produkte und/oder Dienstleistungen Markttaufe zwischen 2009 und dem Einsendeschluss für den Design Preis Schweiz 2011 erfolgreich bestanden haben.

Als Newcomer gehen diejenigen Produkte und Dienstleistungen durch, die kurz vor der Markteinführung stehen. Dabei werden auch Projekte junger Designerinnen und Designer berücksichtigt, die sich auf dem Markt erst noch behaupten wollen.

Die Kategorie Research gilt für Pojekte im Bereich der angewandten Designforschung, der Designtheorie und der Designgeschichte. Die Projekte sollen sich durch innovative Methoden auszeichnen und den Designdiskurs befruchten.

Die letzte Kategorie Merit zeichnet Projekte für eine kontinuierliche Designleistung aus. Für den Preis kommen Designer-Persönlichkeiten, bedeutende Ateliers, namhafte Unternehmen, aber auch Theoretiker in Frage, die die Geschichte und die Gegenwart des Schweizer Designs mitgeprägt haben. Bewerben kann man sich dafür jedoch nicht: Bei diesem Preis handelt es sich um eine reine Nomination.

Ausgezeichnet werden die Projekte in den vier Preiskategorien Market, Newcomer, Research und Merit (siehe Kasten). Pro Kategorie wird je ein Preis vergeben - wenn denn die Qualität vorhanden ist. Sonst wird schon mal auf eine Preisvergabe verzichtet.

Innovatives wird ausgezeichnet

In Zusammenarbeit mit den Hauptpartnern des Awards werden zusätzlich vier Awards für spezifische Berufsgruppen vergeben. So honoriert der Textile Design Award der Swiss Textiles & Zumsteg Foundation innovative Lösungen von textilen Flächengebilden (Stoffe, textile Bodenbeläge und Teppiche), sowie innovative Projekte im Textilbereich mit einer Preissumme von 100'000 Franken.

Der Pfister Interior Design Award (Preissumme 25'000) richtet sich an Projekte aus dem Bereich Inneneinrichtung, und der Rado Product Design Award (ebenfalls 25'000 Franken Preissumme) an Industrieprodukte.

Im Ausland ausgestellt

Die öffentliche Preisverleihung findet am 4. November in der Langenthaler Markthalle statt. Die Nominierten und die prämierten Projekte werden vom 5. bis 18. November im depot for design in Langenthal ausgestellt.

Danach gehen die Nominationen auf Tournee. Vor zwei Jahren wurden die Projekte in 22 Orten ausgestellt. Wie viele es dieses Mal sind, kann Heidi Wegener noch nicht sagen, da noch nicht alle Ausstellungsorte bestätigt sind. Sicher ist, dass die 34 nominierten Projekte in Asien und Europa zu sehen sein werden. «Das ist Werbung für die Nominierte und eine tolle Sache», sagt Wegener.

Auf Tournee wird die Kuratorin jedoch nicht selbst mitgehen. «Ich betreue den Design Preis Award noch bis nach der Verleihung, dann übergebe ich an Kollege Michel Hueter.» (ldu)

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