Hauswirtschaft Aargau
„Wenn die Hunde nicht mehr bellen, dann zieht weiter!“

Thomas Gutmann
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Bilder zum Leserbeitrag

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Rebekka Senn

Ein letztes Mal begrüsste Elisabeth Walther, Fachgruppenleiterin Hauswirtschaft, am 25. Juni 2015 ihre 16 Ladies der Klasse 2012-15 an der Berufsschule Lenzburg: sie hatten sich mit ihren Angehörigen und Berufsbildnerinnen zur Lehrabschlussfeier eingefunden.

Mit Erfahrungsberichten aus der Walz der Zimmermanns-Gesellen ermutigte Beat Hengartner, Fachgruppenleiter Holz/Innenausbau, die frisch qualifizierten Fachfrauen Hauswirtschaft, nach der Lehrzeit hinauszugehen ins Leben, denn: Wenn dich die Nachbarn küssen und die Hunde nicht mehr bellen, ist es Zeit für dich zu gehen. Man werde allerdings überall jemanden haben, der einem sagt, was man zu tun habe.

Zuvor hatte Thomas Gutmann, Präsident des Berufsverbandes Hauswirtschaft Aargau, den Absolventinnen gratuliert und ihnen gedankt für ihre Berufswahl - denn aufgrund der Bevölkerungsentwicklung nehme der Bedarf an Heimplätzen zu, und jedes Heim benötige ein Haus und eine Hauswirtschaft. Sie seien nun bestens zugerüstet, um die dabei anfallenden vielfältigen hauswirtschaftlichen Dienstleistungen zu erbringen. Das solle symbolisch zum Ausdruck kommen im Geschenk der Berufsverbände: Ein buntes dreiteiliges Gemüserüstset steht für die bunte Vielfalt hauswirtschaftlicher Kompetenzen. Ursula Gubler, Vertreterin der OdA Hauswirtschaft Solothurn, bekräftigte in ihrem Grusswort, dass die jungen Fachfrauen auf den erreichten Berufsabschluss stolz sein dürfen.

Namens der Absolventinnen stellte Michelle Wullschleger in einer unterhaltsamen Präsentation die Klasse und ihr gemeinsames Projekt, einen zusammen mit dem Blauen Kreuz im „Bunker“ in Aarau durchgeführten Kinoabend mit Nachtessen, vor.

Chefexpertin Tamara Hunziker gab einen Überblick über die erreichten Durchschnittsnoten: im praktischen Teil betrug der Durchschnitt 4,7, im berufskundlichen 4,9. Fünf Absolventinnen wurden geehrt: mit dem Notenschnitt von 5,3 Michelle Wullschleger (Stiftung Alterszentrum Lindenhof, Oftringen) und mit dem Schnitt von 5,2 Barbara Klaus (Spital Menziken), Kibar Oez (Alterszentrum Chestenberg, Wildegg), Marilena Pisaniello (Altersheim Sonnenberg Reinach), Ursula Rüttimann (Alterswohnheim St. Martin, Muri). Darauf durften alle ihr Notenblatt und ihr Geschenk entgegennehmen. Und zum Schluss wurden auch die Lehrpersonen von der Klasse beschenkt, bevor die Feiergemeinschaft aus der Aula ins Freie ging, um beim von den 1.Lehrjahr-Lernenden gestalteten Apéro miteinander anzustossen.

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