Lok Reinach
Herren 1 wiederum nicht überzeugend – Sieg für Lok Reinach erst nach Verlängerung

Zum Abschluss der Vorrunde war das Team von Ersatz-Captain Möri (L.Hediger fehlte noch immer verletzt) in Siggenthal-Station bei Unihockey Baden-Birmenstorf zu Gast.

R. Möri
Drucken
Teilen
Herren 1 Lok Reinach

Herren 1 Lok Reinach

Zur Verfügung gestellt

Die Aufsteiger starteten mit 6 Punkten aus den ersten 10 Spielen nicht optimal ins Abenteuer 1.Liga, deuteten ihr Potential mit knappen Niederlagen gegen Teams aus den vordersten Rängen aber bereits mehrfach an. Auf Reinacher Seite sollte man nach den wenig überzeugenden Leistungen der letzten Wochen also gewarnt gewesen sein.

Frühe Führung

Bei Spielbeginn waren es die Aufsteiger, welche die Reinacher mit mutigem Pressing früh störten und nach 9 Minuten verdient mit 2:0 in Führung lagen. Das Team von Trainer Hedlund erwachte darauf allmählich und konnte zur Pause durch Sommerhalder auf 2:1 verkürzen. Die Badener blieben dabei vor allem mit ihrer Paradeformation um US-Nationalspieler Rüegg stets brandgefährlich.

Im zweiten Abschnitt startete man besser als noch zu Beginn und konnte den Spielstand zur Spielhälfte nach einem Tempovorstoss von Verteidiger Armin Frey und einem Volley-Kunstschuss von Wullschleger auf 2:3 drehen.

Wer aber dachte, dass man sich nun standesgemäss absetzen würde, wurde leider eines Besseren belehrt. Der Badener Hansmann konnte nach 31 Minuten zum 3:3 ausgleichen und das intensive aber jederzeit faire Spiel stand auch nach 40 Minuten unentschieden.

Spannender Schlussabschnitt

So durften sich die gut 120 Zuschauer in der modernen Go Easy-Arena auf einen spannenden Schlussabschnitt freuen. Die Reinacher nahmen dabei das Heft vorerst in die Hand und hatten nun deutlich mehr Spielanteile, wirkten gegen die gut organisierten Badener aber oft ideenlos. Diese blieben ihrerseits mit Kontern gefährlich, Schaffner im Reinacher Tor war aber stets hellwach.

So führte drei Minuten vor Spielende ein Powerplaytor des Schweden Berglund für die 3:4-Führung der Wynentaler. Ab dem folgenden Bully zogen die Badener dann wieder ein aggressives Pressing auf und wurden keine 60s später mit dem erneuten Ausgleich belohnt. Die letzten zwei Minuten boten hohen Unterhaltungswert und auf beiden Seiten wurde hochkarätige Chancen vergeben.

So musste also die Verlängerung entscheiden und in dieser war den Wynentalern das Glück durchwegs hold. So trafen die Badener zuerst das Torgestänge, bevor Berglund die Reinacher mit einem weiten Bogenball am überraschten Badener Goalie zum Sieg schoss. Das Spiel hätte am Schluss auf beide Seiten kippen können und der eine Punkt der Badener geht, gemessen an den Spielanteilen, wohl durchaus in Ordnung.

Nach Vorrunde auf Rang 5

Nach dem Abschluss der Vorrunde stehen die Reinacher auf dem 5. Rang mit vier Punkten Abstand zum nächsten Gegner, dem Zweitplatzierten UHT Eggiwil. Das Hinspiel gegen die Berner ging knapp mit 4:5 verloren und will man am kommenden Samstag im Emmental punkten, muss eine überzeugende Leistung über 60 Minuten gezeigt werden.

Dies gelang dem Team von Coach Hedlund leider schon seit längerer Zeit nicht mehr so richtig. Die Vergangenheit zeigte aber, dass man insbesondere gegen Topteams aus dem Kanton Bern oft zu überzeugen weiss. Man darf also auf eine Reaktion der Reinacher gespannt sein...

Telegramm

Baden-Birmenstorf - UHC Lok Reinach 4:5 n.V. (2:1, 1:2, 1:1, 0:1)

Go Easy Freizeit & Event AG, Siggenthal Station. – 120 Zuschauer. – SR Gyger/Würmlin. – Tore: 7. E. Brand 1:0. 10. D. Laube (R. Brunner) 2:0. 18. J. Sommerhalder (J. Siegrist) 2:1. 23. Ar. Frey (J. Siegrist) 2:2. 28. T. Wullschleger (H. Berglund) 2:3. 31. L. Hansmann (M. Stuber) 3:3. 58. H. Berglund (An. Frey) 3:4. 58. R. Brunner (D. Laube) 4:4. 65. H. Berglund (Ar. Frey) 4:5. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Baden-Birmenstorf. keine Strafen.

Aktuelle Nachrichten