Hauswirtschaft Aargau
Abschlussfeier Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft 2.Juli 2013 in der Berufsschule Lenzburg

Erika Heimgartner
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Vollbepackt mit abwechslungsreichen Ansprachen und Vorführungen fand die Abschlussfeier für die Fachleute Hauswirtschaft am Dienstagabend um 17.00 Uhr in der voll besetzten Aula der Berufsschule Lenzburg statt.

„Verdoppeln lässt sich das Glück nur, wenn man es teilt. Heute ist solch ein 'verdoppelter' Glückstag! Heute feiern wir mit euch den erfolgreichen Berufsabschluss, nach dem bangen Warten auf die Prüfungsergebnisse.“

Mit diesen einleitenden Worten an die 33 jungen Fachleute Hauswirtschaft führte Elisabeth Walther, Fachgruppenleiterin Hauswirtschaft an der Berufsschule Lenzburg, durch die Abschlussfeier. Im Namen aller Lehrkräfte begrüsste sie alle geladenen Gäste, namentlich genannt Doris Hauser, Berufsinspektorin des BKS Aarau, Thomas Gutmann, Präsident Hauswirtschaft Aargau, sowie Leisa Diethelm, Präsidentin Hauswirtschaft Solothurn.

Dass sich Ausdauer zuletzt immer lohne, zeige sich wieder einmal mehr mit dem erfolgreichen Abschluss des Qualifikationsverfahrens, - oder früher einfach Lehrabschlussprüfung genannt -, stellte René Bircher, Lehrer Allgemeinbildung, in seiner Ansprache fest. Er dankte den jungen Berufsleuten für die gemeinsame, schöne Zeit. Für die meisten seien diese drei Jahre Schulunterricht nicht nur ein Ansammeln von theoretischem Wissen, sondern zugleich auch Lebensschule gewesen. Dass nach dem Lernen jetzt die Zeit gekommen sei, das erworbene Wissen umzusetzen - jedoch bei Facebook trotzdem aufzupassen - und es sich gut zu überlegen, bevor man einen Leasingvertrag abschliesst, dies legte er den jungen Berufsleuten noch einmal ans Herz. Schmunzelnd gab René Bircher zum Abschluss den jungen Berufsleuten noch ein gutes, wirksames Rezept mit auf ihren (Berufs)Weg, nämlich: „Humor ist der beste Schwimmgurt für den Strom des Lebens“.

Thomas Gutmann, Präsident des Berufsverbandes Hauswirtschaft Aargau, verglich in seiner Gratulationsrede den Beruf der Fachleute Hauswirtschaft mit Essen und Trinken. „Eine Feier wie die heutige - das ist wie der gute Tropfen: schön zum Geniessen, aber nicht lebenswichtig. Aber das, was wir tun als Fachfrau oder Fachmann Hauswirtschaft, das ist wie die tägliche Nahrung lebenswichtig“. Er unterstrich seine Rede symbolisch, indem er zusammen mit Vorstandsmitglied Erika Heimgartner als Geschenk des Berufsverbandes den jungen Berufsleuten je ein Sommelier-Set übergab.

Er richtete einen Appell an die Leitungen der Institutionen und Betriebe, dieses Potential an hauswirtschaftlichem Fachwissen und Können zu nutzen und hauswirtschaftliche Stellen mit Fachkräften zu besetzen.

Er dankte dann im Namen des Berufsverbandes allen Beteiligten, die sich für die Ausbildung der Fachleute Hauswirtschaft engagieren: den Mitarbeiterinnen im Berufsbildungsamt, den Lehrpersonen an der Berufsschule und in den überbetrieblichen Kursen, den Berufsbildnerinnen, sowie der Chefexpertin Isabella Moser für die Organisation und Durchführung des Qualifikationsverfahrens. Dank diesem könnten die Ausgebildeten ihr Können beweisen und dann auch durch das erworbene Eidgenössische Fähigkeitszeugnis dokumentieren. Isabella Moser übergab nach zehn Jahren Tätigkeit als Chefexpertin ihr Amt in andere Hände. Thomas Gutmann dankte ihr herzlich für ihr grosses Engagement in all den Jahren, für jedes Jahr mit einem guten Tropfen Wein.

Die frisch gebackenen Berufsleute führten eindrückliche PowerPoint-Präsentationen vor. Zum Beispiel von ihrer Klassenreise nach Berlin oder Portrait-Fotos aus dem ersten Lehrjahr und zum Vergleich Portrait-Fotos von heute. Jede Abschlussklasse dankte ihren Lehrpersonen für die Unterstützung und die Vermittlung von gutem Lernstoff während der letzten drei Jahre mit individuellen, persönlichen Geschenken.

Irene Bertschi, Lehrerin Fachkunde, gab ihren Schülern mit, dass mit diesem Berufsabschluss für die Zukunft eine wichtige Spur für die Zukunft gelegt sei, und dass Spuren im Leben nicht bloss Zufall seien, sondern auch – und eben mit diesem Abschluss – bewusst gelegt worden seien, dass mehrere Spuren einen Weg ergeben, man aber mit diesem Wissen auch eigene Wege gehen könne und dass Spuren legen und lesen durchaus Spass machen könne.

Vor der Notenverteilung und Gratulation zum erfolgreichen Berufsabschluss erwähnte Isabella Moser, Lehrerin Fachkunde und Chefexpertin, mit lobenden Worten, wie viele gute Noten sie für diese Abschlussklasse geben durfte und wie sie dadurch viel Freude hatte bei der Kontrolle und beim Noten Geben.

Besonders gute Leistungen bedürfen besonderer Erwähnung. Zur Ehrenmeldung aufgerufen wurden: Wüthrich Bellinda, SATIS Seon, 5.6, beste Berufskenntnisse 5.8, Bestnote Berufskundlicher Unterricht 6.0; Kohler Ramona, Kurhotel/Restaurant Eichberg, Seengen, 5.5, beste Praktische Prüfung 5.6; Lustenberger Sabrina, Kantonsspital Aarau, 5.5; Beutler Svenja, Alterszentrum Wengistein, Solothurn, 5.4; Schenk Daniela, Betagtenheim Blumenfeld, Zuchwil, 5.4; Schmid Evelyn, MURIMOOS, Muri, 5.4; Giger Nicole, Bildungszentrum Wallierhof, Riedholz, 5.3; Keist Elina, aarReha Schinznach, 5.3.

Zum gemütlichen Zusammensein und als Ausklang der Feier lud Elisabeth Walther nach draussen in den Schulhof, wo auf alle ein reichhaltiger Apéro wartete.

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