Vereinigung Pensionierter ABB
46. Jahresversammlung der Vereinigung Pensionierter ABB

Hocherfreut über die rekordverdächtige Teilnehmerzahl eröffnete Präsident Martin Müller die Versammlung im Tägerhard in Wettingen und hiess die Mitglieder und Gäste herzlich willkommen.

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Besonders erwähnt wurden auch die neuen Mitglieder, die zum ersten Mal an der Jahresversammlung teilnahmen. Der Präsident dankte explizit den Vorstandsmitgliedern und ihren Teams für ihr ausserordentliches Engagement, ohne das die zahlreichen Anlässe wie Ausflüge, Besichtigungen, Wanderungen und Informationsnachmittage nicht so erfolgreich durchgeführt werden könnten. Auch die Zusammenarbeit und der Erfahrungs-austausch mit den anderen Pensioniertenvereinigungen gestaltet sich sehr positiv. An alle Mitglieder wurde appelliert, sich in der Freiwilligenarbeit zu engagieren.
Mit grossem Applaus wurde Peter Frutiger als Leiter des Ressorts „Wandern", das er über ein Jahrzehnt erfolgreich geleitet hatte, durch Martin Müller aus dem Vorstand verabschiedet.

Die Wettinger Gemeinderätin Yvonne Feri, zuständig für Soziales und Gesundheit, berichtete, dass sich die Gemeinde betreffend Altersfragen in letzter Zeit stark vorwärts bewegt hat. Sie zeigte sich sehr erstaunt über das umfangreiche Angebot an Aktivitäten in der Vereini-gung Pensionierter.
Yvonne Feri erwähnte auch, dass im Mai darüber abgestimmt wird, ob Wettingen die Bezeichnung „Stadt" erhält.

In Krisenzeiten gilt das Interesse der Pensionierten natürlich besonders auch der Pensionskasse. René Siegrist, stellvertretender Geschäftsführer der Avadis AG, informierte über die derzeitige Situation, dass das Pensionskassenumfeld auch von der Finanzkrise betroffen sei. Der Weltaktienaktienindex hat 45 % eingebüsst. Das hat sich negativ auf die Schwankungsreserve ausgewirkt. Z.Zt stehen verschiedene Massnahmen zur Diskussion, um aus dem Tief herauszukommen und die Schwankungsreserve wieder aufzubauen.

Peter Leutwiler, Personalchef Alstom Schweiz AG, erwähnte in seinem Grusswort den Arbeitsvorrat von ca. 2 Jahren und die angekündigte Reorganisation der beiden Sektoren Po-wer Systems und Power Service.

In seinen Erläuterungen über die Aquilana Versicherungen konstatierte Geschäftsleitungs-mitglied Othmar Stebler, dass die Krankenkasse weit über die gesetzlichen Reserven verfügt und trotz Finanzkrise solide dasteht. Es gab allerdings einen Kostenzuwachs von 8,9 % in einem Jahr, vor allem im Bereich der stationären Spitalkosten, die aber primär nicht auf die Finanzkrise zurückzuführen sind.
Aquilana wird unter dem Jahr keine Tarifanpassungen vornehmen.

Die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes „Pension" standen im Zentrum des Referats der Badener Stadträtin Daniela Oehrli. Sie betonte auch, dass zu viele Klischees über ältere Leute im Umlauf seien. Die negativen Vorstellungen vom Alter werden aber auch vermehrt in Frage gestellt und durch positive Beispiele widerlegt.

Souverän führte Präsident Martin Müller durch die Jahresversammlung und sorgte für eine speditive Abhandlung der obligatorischen Traktanden. Zum Abschluss liess Ernst Seiler in seiner wunderbaren Tonbildschau noch einmal alle an den Veranstaltungen des vergangenen Jahres teilhaben. (as)

Foto von links, Dorli Frutiger, Martin Müller, Peter Frutiger

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