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2 Punkte für das Herren II Lengnau

Nadja Ritter
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Blue Sharks Waltenschwil vs. White Horse Lengnau

Nach zwei Runden mit nur einem Punkt wollten wir endlich den ersten Sieg einfahren. Wir witterten unsere Chance gegen Waltenschwil.
Die Partie begann ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Chancen und die Torhüter waren gefordert. Früh beklagten wir einen Pfostenschuss und prompt schlug es bei uns im Kasten ein. Die Blue Sharks hatten eine Freistossmöglichkeit genutzt. Auf unserer Seite lief es harzig. Der Ball wollte und wollte nicht ins Tor. Bis zur Pause machte es Waltenschwil besser und zwar mit dem zweiten Treffer.
In der Pause wurde der fehlende Wille angesprochen. Es fehlte ja nicht viel und es waren ja nur zwei Tore. Wir gaben nicht auf.
Nach dem Seitenwechsel durften wir jubeln. Benj versorgte den löchrigen Ball im gegnerischen Tor. Dieser Treffer tat uns gut und gab uns zusätzliche Power. Die geforderte Leistungssteigerung war sicht- und spürbar. Das Spiel war jetzt richtig spannend und schnell. Nach vielen vergebenen Möglichkeiten sahen wir uns gezwungen unseren Torhüter Oli durch einen vierten Feldspieler auszutauschen. Die Wende wollte uns nicht gelingen. Nach einem Ballverlust fiel das 3:1. Als kleiner Trost war unser Überzahlspiel dann doch noch erfolgreich und am Schluss stand es 3:2.

Red Taurus Wislikofen vs. White Horse Lengnau

Red Taurus Wislikofen war eine Mannschaft, die uns körperlich haushoch überlegen war. Spielerisch und technisch hatten wir aber Vorteile. Das Spiel war sehr wichtig für uns, weil wir jetzt unter Zugzwang standen. Motiviert starteten wir in den Match. Tatsächlich gelang uns der frühe Führungstreffer und es schien viel einfacher zu laufen als in den Spielen zuvor. Endlich „gheieds ine“ sagte man sich auf der Spielerbank. In der ersten Halbzeit landete der Ball viermal im Tor der Wisliker und nur einmal bei uns.
Während der Pause drückte unser Coach Gini auf die Euphoriebremse. Jetzt ja nicht nachlassen und dem Gegner so Platz geben. Die Devise war klar: Weiter spielen wie in der ersten Halbzeit.
Im zweiten Umgang brachten wir die Führung clever über die Runden, ohne es unnötig spannend zu machen. Nebst einem Tor im Powerplay erzielten wir auch noch das 1:6.
Die Erleichterung war sehr gross. Aber man trauerte auch ein wenig dem ersten Match nach, wo mit ein bisschen Glück mehr drin gelegen wäre.

Jeremias Baldinger

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