Weltcupfinal Ski Alpin
Ein Stresstest mit zwei Trainings und zwei Abfahrten am Mittwoch

Weil die Rennen nicht verschoben werden dürfen und vor jeder Abfahrt mindestens ein Training Pflicht ist, planen die Organisatoren des Weltcupfinals in Lenzerheide für den Mittwoch ein Mammutprogramm.

Rainer Sommerhalder
Drucken
Teilen
Pausenlose Arbeit bei der Pistenpräparation für das Weltcupfinale in Lenzerheide.

Pausenlose Arbeit bei der Pistenpräparation für das Weltcupfinale in Lenzerheide.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Am Montag verunmöglichten 50 Zentimeter Neuschnee das erste Abfahrtstraining in Lenzerheide. Am Dienstag schaufelten 130 Helfer mit sechs Pistenbullys und drei Schneefräsen ab 3 Uhr nachts erneut 30 Zentimeter Neuschnee aus der Piste «Silvano Beltrametti». Die Rennstrecke wäre bereit gewesen, doch anhaltende Stumböen verhinderten auch das zweite Training.

Damit der Funke Hoffnung auf die Durchführung der beiden letzten Abfahrten des Weltcup-Winters weiter lodert, plant das OK nun für Mittwoch ein Mammutprogramm. Ab 9.30 Uhr sollen zuerst die Männer, danach die Frauen das Pflichttraining absolvieren, ab 12.15 Uhr (Frauen: 13.45 Uhr) will man zu den Rennen starten – notfalls ab dem Super-G-Start. Denn die Wetterprognosen rechnen erneut mit Schnee und allenfalls kombiniert mit Nebelbänken im Wettkampfgebiet.

Die Athletinnen und Athleten nutzten den rennfreien Tag zum Training. Die Frauen etwa absolvierten Sprints in der Tiefgarage des Hotels. Beat Feuz und Marco Odermatt gingen gemeinsam zum freien Skifahren – Odermatt mit Slalomskis an den Füssen, was zu Spekulationen führte, ob der 23-Jährige allenfalls am Sonntag tatsächlich zum Slalom antreten will.

Aktuelle Nachrichten