Rücktritts-Interview

Unihockey-Legende Matthias Hofbauer tritt nach 23 Jahren zurück: «Es gibt keinen Grund, wehmütig zu sein»

Matthias Hofbauer blickt auf 23 prägende Jahre als Aktivspieler zurück.

Matthias Hofbauer blickt auf 23 prägende Jahre als Aktivspieler zurück.

Kaum einer hat seinen Sport so geprägt wie er: Unihockey-Legende Matthias Hofbauer tritt nach 23 Jahren Spitzensport zurück. Der 38-Jährige sagt im grossen Interview, weshalb selbst ein abruptes Karriereende für ihn völlig in Ordnung ist, spricht über die Entwicklungen der Sportart, schwelgt in Erinnerungen und sagt, was ihm wohl bald am meisten fehlen wird.

Matthias Hofbauer, 23 Jahre Spitzensport, 10 Meistertitel, 565 Spiele, 1073 Skorerpunkte. Was geht Ihnen bei solchen Zahlen durch den Kopf?

Matthias Hofbauer: Auf jeden Fall, dass man sehr lange dabei war (lacht). Leute schreiben mir, die gegen mich gespielt haben oder mit mir spielten und längst aufgehört haben. Das ist schon sehr speziell. Es ist mir so richtig bewusst geworden: Es ist mehr als eine Generation, in der ich aktiv spielte.

Was bedeuten Ihnen Ihre unzähligen Rekorde?

Zum Glück nicht allzu viel, ich habe nie grossen Wert daraufgelegt. Klar, ich bin mega glücklich, dass wir zehn Mal Schweizer Meister wurden. Wenn ich zurückblicke, als ich in die erste Mannschaft rutschte, 1997, da stieg Wiler-Ersigen gerade in die NLA auf. Diese Reise ist etwas vom Schönsten: Wir tasteten uns an die Spitze heran und waren dann auch noch bereit für den Nummer-1- Status. Das bedeutet mir enorm viel.

Was, wenn Ihre Rekorde mal gebrochen werden?

Es gibt schon ein paar Dinge, auf die ich stolz bin, etwa an der WM mehrmals über eine längere Zeit im Allstar-Team zu sein, das ist eine sehr schöne Auszeichnung. Aber ich habe eine gute Distanz zu solchen Sachen. Persönliche Erfolge haben mir nie wahnsinnig viel bedeutet, werden sie gebrochen, dann ist das völlig ok für mich. Es stand für mich immer das Gesamtbild im Fokus.

Sie haben aufgrund des Coronavirus mit der abgebrochenen Meisterschaft ein abruptes Karriereende erlebt – ohne Fans, ohne Klamauk, ohne dass Sie überhaupt wussten, dass es Ihr letztes Spiel war. Das hat die Schweizer Unihockey-Legende doch nicht verdient.

Ich verstehe diesen Gedanken. Aber für mich ist das überhaupt kein Problem. Ich habe immer gesagt: Mein letztes Spiel kann auch gut und gerne auf einem Schulhausplatz stattfinden. Ich hatte zuletzt wieder dieses Gefühl, so viele Ehrenrunden gedreht zu haben. Ich habe mir bereits vergangenes Jahr enorm lange Zeit genommen mit dem Entscheid, ob ich weitermachen soll. Ich war ein paar Mal nahe dran, auf­zuhören und habe dann noch so viel Gutes als Zugabe erlebt. Und hätte ich mich noch verletzt, dann wäre das Ende ohnehin auch einfach da ge­wesen.

Immerhin konnten Sie das Ende mit der Mannschaft erleben.

Ja, bereits am Vorabend des Entscheids wurde etwa bekannt, dass im Tessin nicht mehr trainiert werden darf, da war für mich schon klar, dass wir diese Saison unmöglich zu Ende spielen werden. Es war dann schon speziell, als wir im Theorieraum sassen und bekannt wurde, dass es tatsächlich zu Ende ist. Als erstes ging mir durch den Kopf: Ok, die Saison ist jetzt fertig und ok, es ist jetzt definitiv auch fertig für mich. Aber es gibt keinen Grund, nun wehmütig zu sein. Es hat sich sehr schnell gut angefühlt. Ich möchte Ihnen dazu ein Zitat vorlesen.

Bitte.

Meine Mutter hat mir ein Mail geschickt mit einem Zitat, das mein Grossvater aufgeschrieben hatte, das sehr passend ist für mich: «Massgebend im Leben und Tun ist – respektive war – nie der Beifall der Welt, sondern die eigene Überzeugung, die Pflicht und das Gewissen.» Ich erkenne mich darin völlig wieder, so habe ich mich immer erlebt, auch in den letzten Jahren, ich brauche die grosse Bühne nicht.

Sie haben also in den Tagen rund um den Meisterschaftsabbruch nie mit dem Gedanken gespielt, nun noch eine Saison anzuhängen?

Also – das waren ganz kurze Gedankensprünge, vielleicht für fünf Sekunden, dann hat sich das wieder erledigt (lacht). Im Ernst: Mit 38 ist es auch einfacher, zu sagen, jetzt ist wirklich genug. Wäre ich 30, dann hätte ich mir vorstellen können, dass dieser Gedanke intensiver aufgekommen wäre. Für mich kam sehr schnell das Ausatmen, ich spürte eine Müdigkeit. Es war anstrengend, immer zu müssen und bereit zu sein. Mit 20 gehst du einfach ins Training, nun musste ich mich schon immer wieder gut einstellen. Ich habe die Challenge geliebt, ich war nie einer, der einfach mal auf den Platz ging. Ich gab immer alles, das raubte zwar enorm viel Energie, war aber gleichzeitig etwas Schönes.

Mit seinem Klub Wiler-Ersigen stemmte Matthias Hofbauer zehnmal den Meisterpokal in die Höhe

Mit seinem Klub Wiler-Ersigen stemmte Matthias Hofbauer zehnmal den Meisterpokal in die Höhe

23 Jahre Spitzen-Unihockey: Was zählen Sie zu Ihren Highlights?

Sicher die Reise mit Wiler-Ersigen. Ich weiss noch, wie es in den Anfangszeiten war, eine emotionale Zeit. Es war ein langer, steiniger Weg an die Spitze – und man blieb immer und immer wieder dran, um hier vielleicht auch Marcel Siegenthaler zu erwähnen, der unglaublich viel gemacht hat. Und dann ist man tatsächlich erstmals Meister. Dieser Tag, wie soll ich sagen, ich ­werde ihn mein Leben lang nicht mehr vergessen, das war für den ganzen Klub eine solche Erlösung, eine Befriedigung und Euphorie. Zu sehen, wie der engste Kreis, vielleicht 50 oder 100 Leute, einfach unglaublich happy ist, dass es geklappt hat, ist etwas Unglaubliches. Eine unvergessliche Zeit.

Im selben Jahr, im Mai 2004, kam die Heim-WM in der Schweiz.

Auch das war ein grosses Highlight. Einerseits war es zwar enttäuschend, im Halbfinal auszuscheiden, andererseits war es ein unglaubliches Erlebnis: Der Schluefweg in Kloten war «pumpevoll», alle in Rot, das hatten wir damals erstmals so richtig erlebt. Damals kam es irgendwie auch sportartenübergreifend auf, dass man die Schweizer Fahne mitnimmt an die Natispiele. Das als Teil eines Teams zu erleben, ist unvergesslich.

Ein Meilenstein war auch der erste Sieg gegen Schweden 2017?

Ein unbeschreibliches Gefühl, vor allem für mich persönlich, der zuvor so oft gegen Schweden gespielt hat und immer wieder angerannt ist. Ich mag mich erinnern, wie ich nach dem Sieg ins Auto stieg und emotional wurde. Das war eine riesige Genugtuung. Aber der allergrösste Erfolg in all den Jahren war eigentlich der Championscup-Sieg 2005 mit Wiler-Ersigen. Es gibt so viele Highlights, so viele Sachen, die mir enorm viel gegeben haben.

Matthias Hofbauer in einem seiner letzten Spiele für die Schweiz an der WM Ende 2018

Matthias Hofbauer in einem seiner letzten Spiele für die Schweiz an der WM Ende 2018

Sie spielten drei Saisons in Schweden. Was nehmen Sie aus dieser Zeit mit?

Viele Erlebnisse, viele Kontakte und Freundschaften. Wir werden uns als Gruppe aus dieser Zeit an der Unihockey-WM im Dezember treffen. Und auch im Sommer waren wir nach langer Zeit wieder einmal in Schweden ein paar Leute besuchen. Für uns war es noch speziell in Umea, da habe ich es anders erlebt. Die Jungen gehen dort in eine grosse Stadt, studieren oder arbeiten dort. So hatten selbst Schweden nicht ihr Umfeld vor Ort, weshalb wir sehr viel als Team unternommen haben. Das waren sehr schöne Jahre, die ich nicht missen möchte. Die Zeit hat auch geholfen, nicht mehr alles so streng zu sehen. Und auch der hohe Stellenwert des Sports in Schweden habe ich immer genossen. In der Schweiz wird man als Unihockeyspieler umgehend gefragt, was man sonst noch so beruflich macht. Das würde in Schweden nie passieren.

Sie haben in dieser Zeit auch Schwedisch gelernt?

Ja, ich war mit 21 das erste Mal dort, nach einem halben Jahr hatte ich schon in einem Büro gearbeitet, in dem ich Schwedisch sprechen musste. Wir hatten auch bei Wiler immer wieder schwedische Spieler im Team, da konnte ich die Sprache anwenden. Und dann in den zwei Jahren, in denen ich nochmals nach Schweden ging, konnte ich die Sprache festigen.

Sie haben erst im Alter von 13 Jahren mit Unihockey begonnen. Wie kam es dazu?

Ich hatte nicht das Gefühl, spät angefangen zu haben, heute beginnen sie ja schon viel früher. Es spielte aber keine Rolle. Denn ich habe so viele Stunden mit Sportmachen verbracht, wir gingen noch zu zehnt auf die Strasse und spielten stundenlang Hockey oder gingen im Sommer den ganzen Tag auf den Fussballplatz. Das ist unbezahlbar für eine Sportlerkarriere, das ist mir früh bewusst geworden, dass wir damals eine wichtige Basis gelegt haben. Mein Bruder war ein grosser Reisser, der läutete alle aus dem Haus, wir waren extreme Sportler.

Woran erinnern Sie sich gerne?

Wir hatten bei uns auf dem Platz ein Bächli, in dem zwar kein Wasser floss, aber wir mussten beim Hockeylen jeweils den Ball drüber heben, das hat für die Technik sicher nicht geschadet (lacht). Ich erinnere mich gerne an diese Zeiten zurück, ich war immer ein Freund verschiedener Sportarten, das hat mir sicher gutgetan.

Mit 15 mussten Sie sich zwischen Fussball und Unihockey entscheiden.

Ich begann erst mit 11 Jahren im Fussballklub zu spielen. Vorher hatte ich noch alles Mögliche gemacht: Judo, Jugi, Tennis. Das Unihockey kam erst später, die Eltern meinten: Also wenn ihr jetzt auch noch Unihockey ausprobieren möchtet, dann ist das die allerletzte Sportart. Wir mussten dafür kämpfen (lacht).

Fiel es Ihnen schwer, sich zu entscheiden?

Im Fussball kam ich in die Auswahl, in Zuchwil spielten wir mit 14 überregional auf höherem Niveau. Damals war Solothurn noch in der NLB, die versuchten, die besseren Spieler zu sich zu holen. Ich spielte damals aber schon einmal die Woche Unihockey im 1. Team, dann auch noch Elitejunioren, B-Junioren, das wurde dann alles etwas viel. Es war eine sehr emotionale Entscheidung. Ich spiele heute noch gerne Fussball, aber den Stock in der Hand zu halten, bedeutete mir einfach mehr.

Sie waren in 23 Jahren Spitzensport nie ernsthaft verletzt. Wie schafft man das?

Keine Ahnung, viel Holz anfassen und Glück haben (lacht). Im Ernst: Ich hatte sicher gute Grundvoraussetzungen. Ich hatte schon immer sehr viel trainiert, auch zwischen 16 und 20. Ich hatte viele Zerrungen, durfte jedoch dank Coaches schon früh erfahren, dass ich im Rumpfbereich zu wenig trainiere. Und dann habe ich das halt korrigiert. Für mich war Unihockey immer das Wichtigste, ich hatte immer viel Regenerationszeit, ging auch hin und wieder in den Ausgang, aber vielleicht nicht so extrem wie andere. Die Ruhephasen habe ich auch als Mensch geschätzt.

Sie beglückten in all Ihren Jahren auch Sportromantiker: Sie blieben bis auf das Schweden-Abenteuer immer bei Wiler-Ersigen. Hatten Sie nie Wechselgelüste innerhalb der Schweiz?

Doch, sicher, vor allem am Anfang. Da mag ich mich erinnern, dass ich mit Rot-Weiss Chur telefonierte, die damals Rekordmeister waren. Diese Idee war schon verlockend.

Warum klappte es nicht?

Ich sehe mich noch am Telefon, im Schlafzimmer der Eltern. Ich denke, es war bei Wiler-Ersigen gerade so eine Generation, die zusammenwuchs. Wir wurden in meiner ersten Saison Dritter von allen C-Junioren der Schweiz. Es waren ein paar Jungs aus der Region, teilweise Sandkasten-Freunde, und wir wussten, dass wir nicht so schlecht waren. Gleichzeitig hatte der Klub so etwas wie eine Vision, da wollte ich nicht alles zurücklassen und einfach weggehen. Und später, als wir uns etablierten, war die Frage ohnehin nie mehr ein Thema.

Was hat sich im Unihockey in all den Jahren verändert. Wo sehen Sie die grössten Entwicklungen?

Die ganze Dynamik, die Athletik des Sports ist überhaupt nicht mehr zu vergleichen. Vor etwa zehn Jahren gab es mal eine Zeit, da hatte ich Angst, dass es ausartet mit den Checks. An den Banden war das Körperspiel oft grenzwertig, glücklicherweise haben sie aber regeltechnisch eingegriffen. Seither ist das Spiel nicht härter, sondern einfach schneller geworden. Da ist es nicht einfach, mit 38 mithalten zu können. Auch technisch ist es sicher viel, viel besser geworden.

Unihockey hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt, es hat sehr viel TV-Präsenz erhalten. Dennoch: Wie bringt man das Schulsport-Image endgültig los?

Ich denke, das bringen wir erst hin, wenn man überall eine Top-Infrastruktur vorfinden, wie dies etwa in Winterthur der Fall ist. Generell ist man diesbezüglich noch nicht da, wo man sein möchte. In Winterthur spielt man zwar in einer Multifunktionshalle, aber wenn man als Spieler dort einläuft oder auch auf der Tribüne sitzt, dann fühlt es sich umgehend viel wertiger an als anderswo. Auch die Entwicklungen mit Events, insbesondere bei internationalen Grossanlässen, sind nicht mehr zu vergleichen zu früher. Ich hoffe, dass die Pflicht bald kommt, den Unihockey-Boden verlegen zu müssen. Das vermittelt sofort ein anderes Bild. Emotionen, Erlebnisse – darum geht es doch.

Haben Sie einen letzten Wunsch als abtretender Aktivspieler?

Als Mitglied von Wiler-Ersigen hoffe ich, dass man weiter hart arbeitet und den eingeschlagenen Weg weiterverfolgt. Es gab eine Zeit lang, da war man die klare Nummer eins, aber es gab auch Phasen, rund um das Viertelfinal-Out 2013, in denen man nicht mehr sicher war, ob man wieder Nummer eins werden kann. Ich denke, das vergisst man manchmal ein wenig und ich hoffe, dass die Kraft da ist, diesen Nummer-1-Status festigen zu können.

Und für die Sportart?

Ich hoffe, dass bei der Infrastruktur einen Schritt nach vorne gemacht werden kann. Die Live-Spiele im TV haben bereits enorm viel bewirkt, man spricht ein breiteres Publikum an, es ist nicht mehr nur die Unihockey-Familie, die man für den Sport begeistern kann. Im Breitensport hoffe ich, dass man genug Hallen zur Verfügung hat, um Unihockey ausüben zu können. Gleichwohl hoffe ich, dass der Sport seinen Charakter behält. Als ich Fussball-Junior war, da war es bereits übertrieben professionell, die Eltern waren besonders ehrgeizig. Das war im Unihockey nie der Fall. Heute geht es in die professionelle Richtung des Fussballs – ich weiss nicht, ob das noch gesund ist. Ich hoffe, dass weiterhin das Schöne des Sports im Zentrum steht.

Sie bleiben dem Unihockey erhalten. Wie sehen Sie Ihre Zukunft?

Das nächste Jahr wird sicher ein Familienjahr sein, das soll im Zentrum stehen. Im vergangenen Jahr hatte ich bei der U16 als Trainer etwas geholfen, ich denke, es kann auch im nächsten Jahr nicht mehr sein als das. Unihockey ist auch für mein Geschäft zentral, auch dort bekomme ich die nötige Unihockey-Dosis, die mir völlig ausreicht (lacht). Als ich vor sieben, acht Jahren schon ans Aufhören dachte, sagte ich mir, dass ich sicher ein paar Jahre Abstand gewinnen möchte, nun sehe ich es aber etwas entspannter. Ich durfte bereits einige Erfahrungen als Trainer sammeln, habe auch ein paar Ausbildungen absolviert. Im Juli konnte ich mit der U17-Nati nach Prag, das war spannend. Aber es ist mir extrem wichtig, dass es auch meiner Familie passt. Ich suche derzeit nichts.

Was wird Ihnen zukünftig fehlen?

Wahrscheinlich einiges. Angefangen bei der Garderobe, dumme Sprüche zu hören und dann trotzdem gemeinsam ein seriöses Ziel zu verfolgen. Zu spüren, wie alle reissen und ihr Bestes geben, die höchsten Ziele zu erreichen. Das wird mir extrem fehlen.

Und die Spiele?

Ja, vor allem die grossen Spiele, bei denen es schon Tage zuvor kribbelt und man sich Gedanken macht, ob alles gut kommt. Das nimmt einerseits viel Energie, andererseits ist es eine grosse Faszination: Ich habe es geliebt, mich mental vorzubereiten. Insbesondere der Moment vor einem wichtigen Spiel in der Garderobe zu sitzen, das Gefühl voller Adrenalin in sich, du hoffst, dass du bereit bist, weisst aber nicht, was auf dem Platz passieren wird. Der Moment, in der Garderobe, bevor du raust gehst, der ist unbezahlbar – das Spiel selber hatte ich auch geliebt, aber diese Emotionen waren nochmals eine andere Liga. Ja, das wird mir auf alle Fälle fehlen.

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