Montagsinterview
Schwingerkönig Matthias Glarner: «Ich hatte für jeden Gegner ein Rezept im Kopf»

Schwingerkönig Matthias Glarner spricht über einen Plan, der aufging, über seine Künste als Motivator, und er erklärt, warum er nicht Fussballprofi sein will.

Martin Probst
Drucken
Matthias Glarner in seinem Garten im Heimberg.

Matthias Glarner in seinem Garten im Heimberg.

Chris Iseli

Es ist ruhig an diesem Morgen. Der natürliche Pool, der zur modernen Überbauung in Heimberg gehört, wird gerade geputzt. «Seit ich hier wohne, habe ich es erst einmal geschafft, baden zu gehen», sagt Matthias Glarner. Der Schwingerkönig war schon vor seinem Triumph in Estavayer viel beschäftigt. An Glarners Briefkasten hängt ein Zettel. Die Nachbarn gratulieren. An der Wohnungstüre hängen Luftballons, in der Wohnung steht die grosse Kuhglocke für den Schwingerkönig 2016. Für die Gäste gibts Kaffee, von Glarner serviert.

Schwingerkönig Matthias Glarner Der Schlussgang in Estavayer: Matthias Glarner (oben) besiegt Armon Orlik und wird neuer Schwingerkönig.
13 Bilder
Szene aus dem Schlussgang - über 52'000 Zuschauer sehen ihn Stadion in Estavayer.
Die Entscheidung ist gefallen: Matthias Glarner (oben) hat Armon Orlik (unten) auf die Schultern gelegt. Nach einem Abnützungskampf, der über 13 Minuten dauerte.
Sieger Matthias Glarner klopft Verlierer Armon Orlik das Sägmehl vom Rücken.
Zwei Berner Kollegen nehmen ihn auf die Schultern - mit dem Publikum feiert Matthias Glarner seinen Sieg.
Matthias Glarner ist der erste über 30-jährige Schwinger seit 1940, der sich den Königstitel holt: Damals gewann mit Werner Bürki zuletzt ein Ü30-Schwinger, am Eidgenössischen in Solothurn.
Matthias Glarner wird von einer Ehrendame zum neuen Schwingerkönig gekrönt.
Frisch gekrönt: Matthias Glarner freut sich unübersehbar.
Matthias Glarner ist nun für drei Jahre der amtierende Schwingerkönig - bis zum Eidgenössischen 2019 in Zug.
Matthias Glarner mit Mazot de Cremo - mit dem Sieg gehört der Muni nun dem Schwingerkönig.
Matthias Glarner freut sich als neuer Schwingerkönig neben dem Siegermuni "Mazot de Cremo" und Miss Schweiz Lauriane Sallin
Am Tag nach dem Triumph Der neue Schwingerkoenig Matthias Glarner wird in seiner Heimatgemeinde Meiringen im Berner Oberland feierlich empfangen.
Am Tag nach dem Triumph Der neue Schwingerkönig Matthias Glarner beim Empfangsfest in der Tennishalle in seiner Heimatgemeinde Meiringen.

Schwingerkönig Matthias Glarner Der Schlussgang in Estavayer: Matthias Glarner (oben) besiegt Armon Orlik und wird neuer Schwingerkönig.

Keystone/EPA/Peter Schneider

Sie sind König und servieren uns Kaffee. Wäre es nicht vielmehr angebracht, dass wir uns verneigen?

Matthias Glarner: Nein, bitte nicht (lacht).

Der König mag die Demokratie?

Ja, sehr. So, wie wir es in der Schweiz haben, ist sensationell.

Trotzdem muss jetzt vieles anders sein für Sie.

Ich muss sagen, dass ich alles relativ gelassen nehme. Mein Leben hat sich nicht wirklich verändert. Ich bin noch immer der Mättel, der ich vorher war. Es ist wohl ein Unterschied, ob man mit 20 Jahren König wird oder wie ich mit 30. Weil man mit 30 viel gefestigter im Leben steht.

Sie könnten heute auch Schauspieler sein.

(lacht). Es kam vor ein paar Jahren eine Anfrage vom «Tatort» Luzern. Die Filmcrew suchte Bösewichte und hat spontan an zwei Schwinger gedacht. Dann sind Matthias Sempach und ich dorthin. Ich musste den Schauspieler Stefan Gubser packen und dann sein Stuntman-Double an eine Wand werfen. Doch am Ende fand die Filmcrew die Szene zu brutal, und sie wurde rausgeschnitten.

Das war eine der kürzesten Schauspielkarrieren der Geschichte.

Nach einem Tag war sie vorbei (lacht). Aber es war sehr spannend. Man kann sich vorstellen, was es braucht für einen Hollywood-Film, wenn man für eine 10-Sekunden-Sequenz einen Tag lang dreht.

Ihre Lebensgeschichte würde schon fast Stoff für einen Heimatfilm bieten. Der Schwingerkönig, der seine Freundin einst als Ehrendame kennen lernte und nun gemeinsam mit ihr an der Blüemlisalpstrasse lebt, vor der traumhaften Kulisse des Berner Oberlandes.

Da käme mir spontan Jeremias Gotthelf als Drehbuchautor in den Sinn (lacht).

Matthias Glarner: «Eigentlich stehe ich nicht gerne im Mittelpunkt.»

Matthias Glarner: «Eigentlich stehe ich nicht gerne im Mittelpunkt.»

Chris Iseli

Kommen wir zum Schwingen. Es heisst, Sie seien ein kopflastiger Schwinger. Können Sie das etwas genauer erklären?

Ich arbeite viel mit Bildern. Ich stelle mir vor, wie es gehen könnte, wie ich den Gegner im Kampf besiegen kann. Diese Bilder speichere ich dann ab. Man nennt dies Visualisierung. Diese Arbeit muss man vorher machen und sich dann darauf verlassen, dass es klappt. Der Kampf selbst ist dann fast Intuition.

Sie haben den Schlussgang am «Eidgenössischen» gegen Armon Orlik also bereits vorher durchgespielt?

Nicht alles. Aber die Schlüsselszenen. Armon Orlik hat in diesem Jahr einen Schlussgang gegen Beat Clopath verloren (am St. Galler Kantonalschwingfest; die Red.). Ich habe eine ähnliche Postur wie Clopath. Also dachte ich, dieser Zug von Clopath funktioniert auch bei mir. Ich hatte drei Bilder im Kopf, drei mögliche Angriffe. Einer funktionierte.

Sie wussten also, dass es gut kommt?

Es war wirklich speziell. Ich spürte in diesen zwei Tagen in Estavayer, dass irgendwie einfach alles passt. Ich hatte für jeden Gegner ein Rezept im Kopf. Wenn man dann im Verlauf des Tages spürt, dass die Schwünge klappen, dass das Rezept aufgeht, ist es ein sensationelles Gefühl. Es ist wohl wie bei den Skifahrern. Wenn diese spüren, dass die Schwünge einfach kommen, dann ist meistens auch das Resultat gut.

Sie sind in Meiringen aufgewachsen. Da kommt der Vergleich mit dem Skifahren nicht zufällig.

In Meiringen kommt man schon fast mit den Ski an den Füssen auf die Welt (lacht). Ich bin fünf Minuten von der Talstation entfernt aufgewachsen, und dann ist man jede freie Minute auf der Piste.

Matthias Glarner

Der 30-jährige Berner Matthias Glarner wurde am 28. August in Estavayer zum Schwingerkönig gekrönt. Im Schlussgang besiegte er den erst 21-jährigen Armon Orlik. Matthias Glarner kommt aus einer sportbegeisterten Familie. Sein Bruder Stefan ist Fussballprofi und spielt beim FC Thun in der Super League. Seine Schwester Katrin spielt ebenfalls Fussball – bei den Femina Worb Kickers in der NLB. Matthias Glarner lebt mit seiner Freundin Claudia Hediger, die als Bob-Anschieberin ebenfalls Sportlerin ist und für den Schweizerischen Fussballverband arbeit, in Heimberg bei Thun. Glarner war am «Eidgenössischen» zwar nicht Topfavorit, trotzdem überrascht sein Sieg nicht. Er hatte schon zuvor dreimal den eidgenössischen Kranz geholt und dreimal ein Teilverbandsfest für sich entschieden. In seiner bisherigen Karriere hat er insgesamt schon 109 Kränze erschwungen. (mpr)

Ihr Vater prägte Sie und Ihre zwei Geschwister mit dem Motto «Ihr müsst nicht, ihr dürft, aber wenn, dann macht ihr es richtig!». Hätte aus Ihnen also auch ein Skiprofi werden können?

Nein. Bei uns war das Sporttalent klar verteilt. Mein Bruder war in allem gut, was mit Bällen zu tun hat. Er war auch der bessere Skifahrer. Mir blieb das Schwingen, wo meine Postur viel besser passt.

Eigentlich kommen Sie aus einer Fussballer-Familie. Wie kamen Sie zum Schwingen?

Mit neun Jahren habe ich angefangen. Mein Grossvater war bereits ein guter Schwinger und auch mein Onkel. Er hat mich dann eines Tages mitgenommen – zusammen mit meinem Cousin Simon Anderegg. Es hat mir sofort gut gefallen.

Ihr Bruder Stefan wurde Fussballprofi und spielt beim FC Thun. Er kann als Profi vom Sport leben. Als Schwinger ist das Ihnen nicht möglich. Waren Sie auch schon eifersüchtig auf ihn?

Nein. Im Gegenteil. Ich bin stolz auf meine Geschwister. Ich habe extrem Freude daran, was sie tun und wenn sie Erfolg haben. Nicht nur mein Bruder, auch meine Schwester spielt erfolgreich Fussball. Neid und Eifersucht gab es bei uns nie. Wir alle haben aus Leidenschaft mit Sport begonnen, ohne den Hintergedanken, irgendwie mal Geld damit zu verdienen. Wir hatten alle unser Ding, und das passte.

Trotzdem: Als König können Sie sich nun gut vermarkten und viel Geld verdienen. Es muss doch schon ein gutes Gefühl sein, dass jetzt für all die geleistete Arbeit etwas zurückkommen könnte.

Es war überhaupt nicht mein erster Gedanke, dass ich jetzt Geld verdienen könnte. Ich nehme es auch jetzt, wie es kommt. Mir ging es schon vorher gut, und ich hatte schon Sponsoren. Wenn sich jetzt noch das eine oder andere Engagement mehr ergibt, ist das zwar schön. Doch im Fokus steht das nicht.

Sie wollen gar nicht Profi sein?

Nein. Mir macht beispielsweise der Gedanke an einen Rücktritt überhaupt keine Angst. Das ist wohl der grosse Unterschied zu Profisportlern. Wir Schwinger arbeiten, wir haben etwas neben dem Sport. Diese Diskussion habe ich schon oft mit meinem Bruder geführt. Er ist Fussballprofi und darf nur Fussball spielen. Wenn es dann plötzlich endet, hat er einfach nichts. Es beginnt für ihn dann quasi alles bei null.

Ihr Rücktritt ist aber noch nicht geplant. Das «Eidgenössische» 2019 reizt Sie.

Ja, aber man muss sich bewusst sein, dass ab 30 jede Verletzung das Ende bedeuten kann. Weil der Weg zurück mühsamer wird. Weil der Körper nicht mehr alles verzeiht wie in jungen Jahren. Ich hatte bisher Glück und blieb abgesehen von kleinen Blessuren verschont. Solange das so bleibt und ich weiterhin Spass habe, mache ich weiter. Ist irgendwann die Leidenschaft weg, höre ich sofort auf.

Was ändert sich mit dem Alter?

Man muss dem Körper mehr Sorge tragen. Unser Körper ist unser Kapital.

Wenn Sie zum Sägemehlring laufen, führen Sie Selbstgespräche. Was sagen Sie sich?

Mir ist das lange gar nicht aufgefallen, bis mich jemand fragte, was ich mir eigentlich selbst sage.

Was sagen Sie sich?

Es ist eine Art Selbstmotivation. Ich sage mir, dass es jetzt losgeht, dass ich bereit bin.

Und wenn man Sie dabei stört, haben Sie ein Problem?

Vor dem Schlussgang in Estavayer bin ich zum Brunnen vor den Berner Fans gelaufen, und dort standen meine Kollegen Spalier. Das hat mich tatsächlich kurz aus dem Fokus gerissen. Es war ein Hühnerhaut-Moment. Sonst kann ich immer alles planen, oder zumindest zu 99 Prozent. Man kommt ins Stadion, geht zum Schwingplatz, nimmt die Hosen, geht zum Brunnen. Man weiss, was einen erwartet. Doch das mit den Kollegen kam unerwartet. Das war ein sehr intensiver Moment für mich.

Wie wohl auch die Krönung. Was macht den Titel des Schwingerkönigs so speziell?

Die Aufmerksamkeit. Unglaublich, wie viele Leute zu einem Empfang kamen, um mich zu sehen. Diese Strahlkraft des Titels ist mir noch gar nicht richtig bewusst. Mir erzählten gestandene Männer, dass sie nach dem Schlussgang wegen mir Tränen in den Augen hatten. Das berührt mich.

Haben Sie Angst, nun überall erkannt zu werden?

Nein. Schon vorher wurde ich ja erkannt und schon vorher hatte ich eine Vorbild-Funktion. Ich überlegte mir schon immer, ob ich jetzt ein Bier in der Öffentlichkeit trinken soll oder was ich esse, wenn mir die Menschen auf den Teller schauen. Ob die Bekanntheit tatsächlich so enorm steigt, wird sich zeigen, wenn ich mal die Zeit finde, um in Bern einen Kaffee trinken zu gehen. Bisher war ich fast in einem geschützten Rahmen. Medientermine, Empfänge – alles war strukturiert und organisiert.

Wie beschreiben Sie sich selbst?

Ich denke, ich bin eine sehr willensstarke und ehrgeizige Person, die Herausforderungen braucht. Aber vom Gemüt her bin ich eher ein ruhiger Typ. Ich stehe eigentlich nicht so gerne im Mittelpunkt.

Als junger Schwinger hatten Sie angeblich eine Vielzahl von Ritualen. Heute auch noch?

Weniger als damals (lacht). Heute sind sie kompakt in 10 Minuten verpackt. Als ich 20 Jahre alt war, fingen die Rituale bereits am Freitagabend an. Dann habe ich bis zum Fest einen ganzen Zirkus aufgeführt. Damals hat mir das geholfen. Ich hatte Erfolg damit. Heute habe ich aber nicht mehr die Zeit dafür.

Verraten Sie uns ein Ritual, das Sie heute noch haben?

Direkt vor dem Gang ins Stadion gehe ich zu meinem Trainer, und der gibt mir etwas auf die Zunge.

Was muss man sich da vorstellen?

Man kann es wohl vergleichen mit einem Appenzeller. Einfach ohne Alkohol (lacht).

Sie haben Polymechaniker gelernt, danach ein Sportstudium absolviert und als Sportlehrer gearbeitet. Heute arbeiten Sie bei den Bergbahnen Meiringen. Ein besonderer Werdegang.

Nach der Schule hatte ich keine Lust auf die Matur und habe mich stattdessen für eine Lehre mit Berufsmittelschule entschieden. Danach hat mir dann mein Konditionstrainer das Sportstudium schmackhaft gemacht. Nach fünf Jahren als Sportlehrer habe ich gespürt, dass ich Lust habe auf etwas Neues.

Welche Aufgabe haben Sie bei den Bergbahnen?

Ich habe in einem Jahr Praktikum alle Bereiche kennen gelernt. Nun bin ich mit einem 80-Prozent-Pensum angestellt. Ich mache interne Weiterbildungen im Teambildungsbereich. Es geht darum, die Mitarbeiter zusätzlich zu motivieren. Es ist vergleichbar mit einer Sportmannschaft. Das Team muss funktionieren, alle müssen zusammenarbeiten, damit man gemeinsam Erfolg haben kann.

Sie sind also ein guter Motivator?

Ich glaube schon. Ich kann Menschen gut zusammenbringen, um gemeinsam etwas zu erreichen.

Hat das auch beim Schwingen geholfen?

Manchmal war es vielleicht sogar hinderlich. Ich bin ein Teamplayer und schaue zuerst für die anderen. Dabei ist das Schwingen ein Einzelsport, wo etwas Egoismus sicherlich guttun würde.

Könnte man also sagen, Ihre Teamkollegen Kilian Wenger und Sempach mussten König werden, bis Sie auch durften?

So weit würde ich nicht gehen. Sie waren an diesen Tagen einfach besser. Mich hat es motiviert, in den Trainings zu sehen, dass ich mit den beiden mithalten kann. Vielleicht waren die beiden für mich sogar das Erfolgsrezept für Estavayer. Sie mussten, ich durfte. Ist man nicht König, ist man im Berner Team auch nicht Favorit. Wenger und Sempach, aber auch Christian Stucki sind automatisch und überall Favorit. Doch insgesamt sind wir sechs bis acht Schwinger, wo die Tagesform entscheidet, wer am Abend Erster ist. Wir alle wussten durch den Vergleich mit ihnen, wie nahe wir am Titel sind.

Sie sind seit 1940 der erste König, der 30 Jahre oder älter ist. Offenbar haben Sie etwas geschafft, das extrem schwierig zu erreichen ist. Macht das den Königstitel noch spezieller?

Für mich war es die logischste Sache der Welt, dass es bald wieder einen «alten» König geben wird. Mit den heutigen Trainingsmethoden ist es möglich, bis ins hohe Schwingeralter mit den Besten mitzuhalten. Ich denke sogar, dass ein Königstitel mit 35 Jahren drinliegt. Heute kann man mit den spezifischen Trainings, mit einem guten Trainingsplan, die Karriere deutlich verlängern.

Sie arbeiten mit Roland Fuchs zusammen, der beim SC Bern engagiert ist. Wie wichtig ist er?

Enorm wichtig. Wir arbeiten schon seit 14 Jahren zusammen. Der Beginn der Zusammenarbeit mit ihm war für mich so etwas wie der Startschuss zum Leistungssport. Ich vertraue ihm blind. Wenn er sagt, mach das und das, mache ich es. Weil ich weiss, dass es funktioniert. Er ist für mich eine sehr wichtige Person.

Trainieren Sie auch mit den Spielern des SCB?

Im Sommer haben wir jeweils eine gemischte Trainingsgruppe. Der Skifahrer Nils Mani ist dabei. Die beiden bei NHL-Teams unter Vertrag stehenden Eishockeyspieler Joël Vermin und Christoph Bertschy. Manchmal sind auch Spieler vom SCB dabei. Diese Trainings sind enorm wertvoll, weil man einen Einblick in andere Sportarten erhält. Das ist lehrreich. Wie denken diese Sportler, wie trainieren sie?

Sie Schwingen, Sie arbeiten. Bleibt da überhaupt Zeit für sich?

Ich besuche Spiele des FC Thun. Ich gehe an Partien der Handballer von Wacker Thun, schaue Eishockeyspiele des SC Bern oder Skirennen in Wengen. Es fasziniert mich, andere Sportler zu beobachten. Das ist für mich wertvolle Zeit. Freizeit. Man könnte sagen, ich bin ein Sport-Hopper.

Was sollte ein junger Schwinger tun, um irgendwann König zu werden?

Das tönt jetzt wie eine Floskel. Aber es braucht in erster Linie Leidenschaft. Wenn ich etwas tue, dann richtig. Ich habe noch heute ein schlechtes Gewissen, wenn ich mal ein Training auslassen muss.

Haben Sie nie Motivationsprobleme?

Sicher, wie jeder andere auch. Aber meistens sind die Trainings, die ich gar nicht machen will, am Ende die besten.

Aktuelle Nachrichten