Lauberhorn
Lauberhorn: Knatsch um neuen Zielsprung

Der Zielsprung am Lauberhorn wurde auf dieses Jahr hin entschärft. Für Bruno Kernen, den Sieger von 2003, ist es eine Kastration. Didier Cuche findet diese Aussagen daneben, Silvan Zurbriggen Blödsinn.

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Siegerpose am Lauberhorn
22 Bilder
Didier Defago beim Training am Hundschopf
Carlo Jancka
Didier Defago bei seiner Siegfahrt 2009
Didier Defago in Siegerpose
Bode Miller, der Sieger von 2008
Gewann 2007: Bode Miller
Patrouille Suisse
Didier Cuche, zweiter im Jahr 2007
Marc Berthod feiert seinen zweiten Platz in der Kombination
Daren Rahlves, Sieger 2006
Der Österreicher Michael Walchhofer gewann die Abfahrt 2005
Im Sommer
Bruno Kernen, Sieger 2003
Siegerpodest Kombination 2009
Franz Heinzer, Gewinner 1992
Peter Müller, Sieger 1980
Bernhard Russi, 1975
William Besse, Sieger 1994
Der Schweizer Toni Bürgler gewann 1981
Franz Klammer, Seriensieger in den 70er Jahren
Siegebild 1974: Franz Klammer, Roland Colombin und Herbert Plank.

Siegerpose am Lauberhorn

Keystone

Am Montag diskutierten die ehemaligen Lauberhorngewinner Franz Klammer, Marc Girardelli und Bruno Kernen am Schweizer Fernsehen über den Mythos Lauberhorn. Kernen, der das Rennen 2007 gewann, wetterte dabei gegen die Abtragung des Zielsprungs. Er bezeichnete sich als Kastration.
Seither hagelt es Kritik von Aktiven an dieser Aussage. Silvan Zurbriggen bezeichnete Kernens Aussagen im «Blick» als Blödsinn. Didier Cuche doppelte an gleicher Stelle nach und hielt fest, dass man ihn als «Arschloch» bezeichnen dürfe, wenn er nach seinem Rücktritt einmal solche Worte von sich geben sollte.

Das Schlussstück in Wengen habe trotz der Abtragung des Zielsprungs nichts an Schwierigkeit eingebüsst hat. Kernen hält weiter an seiner Meinung fest. Der Streit zwischen Cuche, Zurbriggen und Kernen um den Zielsprung kann also weiter gehen. (rsn)

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