Tennis

Roger Federer greift in London nach der Krone

Federer setzt sich im Halbfinal gegen Wawrinka durch und trifft im Final auf Novak Djokovic.

Federer setzt sich im Halbfinal gegen Wawrinka durch und trifft im Final auf Novak Djokovic.

Roger Federer gegen Novak Djokovic lautet heute um 19 Uhr Schweizer Zeit (SRF2) der Final bei den ATP World Tour Finals. Federer setzte sich gegen Stan Wawrinka durch, Djokovic schlug Rafael Nadal.

Heute kommt es zum 44. Duell zwischen Federer und Djokovic, der sich ebenso klar mit 6:3 und 6:3 im anderen Halbfinal gegen Nadal durchsetzte. Noch führt der Schweizer 22:11, schon dreimal hat er in diesem Jahr gewonnen, allerdings auch vier Finals verloren, darunter in Wimbledon und beim US Open.

Sechsmal hat Federer bisher die World Tour Finals, oder das Masters, wie es früher hiess, gewonnen. Drei Endspiele hat er verloren. Vor zehn Jahren in Schanghai gegen David Nalbandian, vor drei Jahren in London gegen Djokovic und vor einem Jahr konnte er im Final gar nicht antreten. Nach dem grossen Kampf mit Wawrinka spielte am nächsten Tag sein Rücken nicht mehr mit.

ATP Finals - Halbfinal Federer - Wawrinka

ATP Finals - Halbfinal Federer - Wawrinka

«Das wird schwierig im Endspiel», sagte er. Wieder einmal habe er die tolle Atmosphäre genossen. Aber noch sei die Saison nicht zu Ende. «Wenn ich jetzt auch noch das Endspiel gewinne, dann ist die Saison perfekt», sagte er.

Der Djoker in der Favoritenrolle

Djokovic aber zeigte vor Federer eindrücklich, weshalb er in diesem Jahr das Mass aller Dinge ist. Schon zehn Turniere hat er gewonnen, darunter das Australian Open, Wimbledon und das US Open. Nur Stan Wawrinka verhinderte mit seinem Triumph in Paris den Grand Slam des Serben. Auch heute geht er als klarer Favorit auf den Platz. Die Pleite gegen Federer in den Gruppenspielen und die durchwachsene Vorstellung gegen Tomas Berdych liess er gegen Nadal vergessen. Er spielte wieder auf höchstem Niveau. 

ATP Finals - Halbfinal Nadal - Djokovic

ATP Finals - Halbfinal Nadal - Djokovic

«Dreimal habe ich in diesem Jahr gegen Roger verloren. Wenn der gut drauf ist, dann ist es sehr hart gegen ihn», sagte Djokovic. Er variiere sein Spiel mit dem Slice, komme ans Netz, das lasse ihm weniger Zeit. «Ich hoffe, dass ich besser spiele als vor ein paar Tagen, aber die Vorstellung gegen Nadal gibt mir Grund, das auch zu glauben», betonte der Serbe. Und er erinnert sich gerne: «Die Siege in Wimbledon und beim US Open gegen Roger, den besten Spieler der Geschichte, das waren meine herausragenden Ergebnisse in dieser Saison.

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