Seit seinem ersten Turniersieg auf der ATP-Tour 2014 hat Nadal nur 20 Matches auf Sand verloren, einen davon gegen Almagro 2014 in Barcelona. Doch diesmal war der 29-jährige Aussenseiter, der in der Weltrangliste nach langer Verletzungspause nur noch die Nummer 154 ist, chancenlos. Er kassierte jeweils früh in jedem Satz ein Break und konnte nie an der Sensation schnuppern.

Der in den letzten Wochen nicht immer überzeugende Nadal bleibt auf Kurs Richtung zehnter French-Open-Titel, nachdem er schon die 1. Runde ohne Mühe überstanden hatte. Weiter geht es für den Mallorquiner im Sechzehntelfinal gegen den Russen Andrej Kusnezow (ATP 120).

Auch Novak Djokovic liess in seinem zweiten Match nichts anbrennen. Der Serbe feierte einen problemlosen 24. Sieg in Serie. Er deklassierte den Luxemburger Gilles Muller (ATP 55) 6:1, 6:4, 6:4. Zum Ende des zweiten Satzes musste er sich allerdings an den Adduktoren behandeln lassen. Danach spielte er aber ohne sichtliche Beschwerden weiter. Er trifft nun auf den Australier Thanasi Kokkinakis (ATP 84).

Andy Murray musste gegen den Portugiesen Joao Sousa (ATP 44) auf dem Weg zum 6:2, 4:6, 6:4, 6:1 einen Satz abgeben, musste aber nicht um den Erfolg zittern. Wie Djokovic spielt er nun gegen einen Australier, den aufstrebenden 20-jährigen Nick Kyrgios (ATP 30), den er im Viertelfinals des Australian Opens geschlagen hatte.

Bei den Frauen scheiterte mit Caroline Wozniacki (ATP 5) eine weitere Top-10-Spielerin nach Simona Halep (WTA 3) und Eugenie Bouchard (WTA 6). Die Dänin unterlag der Deutschen Julia Görges (WTA 72) mit 4:6, 6:7 (4:7). Wozniacki, die letztjährige Finalistin beim US Open, verpasste damit zum dritten Mal in Folge bei den French Open den Einzug in die 3. Runde.