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Super League doch nicht mit 12 Teams? Klubs können an geheimer Sitzung geplante Aufstockung kippen

© Sigi Tischler, KEYSTONE

10, 12 oder 14 Teams in der Super League? Darüber befinden die Klubvertreter am Montag an einer Sitzung. Es könnte sogar ein Entscheid gefällt werden.

Am Montag könnte der Entscheid über den Ligamodus der Super League fallen. In einer ausserordentlichen Sitzung treffen sich Klubvertreter vor den heute stattfindenden Fussball-Awards der Swiss Football League. Dabei diskutieren sie über eine allfällige Aufstockung der höchsten Liga.
Mögliche Varianten sind die Beibehaltung des heutigen Modells mit je zehn Teams in der Super und Challenge League oder eine Aufstockung auf 12 oder gar 14 Mannschaften in der Super League. Ein Entscheid kann heute dann gefällt werden, wenn sich die Klubvertreter darauf einigen können, dass sie den bisherigen Modus beibehalten möchten.

Arbeitsgruppe eingesetzt und wieder aufgelöst

Offenbar deutet derzeit einiges auf einen solchen Entscheid hin. Dabei wird bereits seit zwei Jahren über eine Aufstockung der Liga diskutiert. Im August 2019 war die Liga nach einer Sitzung mit Klubvertretern noch vorgeprescht und hatte vorgeschlagen, dass die Super League auf zwölf Teams aufgestockt wird. Die geplante Abstimmung an der Generalversammlung im November wurde jedoch nochmals vertragt, es wurde eine Arbeitsgruppe mit mehreren Klubvertretern installiert. Dieser Gruppe gehörten unter anderem die Vereine Basel, Luzern, St. Gallen, Zürich, GC, Thun, Servette und Lausanne an.

Nach nur einer Sitzung wurde sie jedoch wieder aufgelöst, da ein so wichtiger Entscheid gemäss Liga von allen Vereinen getragen werden müsste.

Der Entscheid muss möglichst bald gefällt werden – die Zeit drängt. Denn der Modus muss vor den Verhandlungen über die neuen Fernsehrechte feststehen. Die Liga möchte diese Rechte bis spätestens in diesem Sommer vergeben. Dabei geht es um viel Geld für die Vereine – das dringend benötigt wird.

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