Marathon

Zehnter Triumph am Hausberg für Martina Strähl – bereit für den Berlin Marathon

Martina Strähl scheint bereit für den Berlin Marathon.

Martina Strähl scheint bereit für den Berlin Marathon.

Martina Strähl gewinnt den Weissensteinlauf mit über acht Minuten Vorsprung. Nach diesem Erfolg ist die Horriwilerin bereit für den Berliner Marathon. Bei den Männern holte sich Mekonen Tefera den Sieg.

Hinter fünf Männern gewann die 32-jährige Wasserämterin Martina Strähl ihren Lieblings- Berglauf zum zehnten Mal. Bei ihrem 50. Start in der Jura Top Tour feierte sie ihren 49. Tagessieg. Vor sieben Jahren wurde sie beim Belchen-Berglauf von der Toggenburgerin Bernadette Meier geschlagen. Am Sonntag in Solothurn liess die Berglauf-Weltmeisterin ihrer Konkurrenz keine Chance.

Nachdem sie vier Tage zuvor den Utzenstorfer Emmenlauf gewonnen hatte, meldete sie sich für den Weissensteinlauf an. Alles im Hinblick auf den Berlin Marathon Ende September. «Es ist mir sehr gut gegangen. Ich hängte noch einen 16 Kilometer langen Trainingslauf an vor der Siegerehrung», sagte Strähl. «Unterwegs trank ich anderthalb Liter Isostar.»

Die zweitplatzierte Sarah Umbricht aus Lohn-Ammannsegg, die Berglauf-SM-Vierte des vergangenen Jahres, hatte mehr als acht Minuten Rückstand. «Das war ein cooler Anlass. In Solothurn ist es immer schön. Ich glaube, dass ich hinter Martina das Optimum herausgeholt habe», sagte Umbricht. «Jetzt freue ich mich schon auf den Jungfrau-Marathon in zwei Wochen.» Das reine Solothurner Podium bewerkstelligte als Gesamtdritte die Oltnerin Yvonne Holderegger-Häfeli, die vor einer Woche den Belchen-Berglauf gewonnen hatte.

Seriensieger Mekonen Tefera setzt sich durch

Bei den Männern waren auf den ersten fünf Kilometern bis zum Bahnhof in Oberdorf die zwei Besten des Belchen-Berglaufs erneut an der Spitze anzutreffen: der Äthiopier Mekonen Tefera sowie Timon Amstutz aus Hindelbank. In der ersten steilen Wende auf der asphaltierten Weissensteinstrasse blies Tefera zum entscheidenden Angriff. Bis ins Ziel nahm er Amstutz noch 62 Sekunden ab. Dem drittklassierten Bern-Jurassier Michaél Morand mehr als zwei Minuten.

«Diesmal lief mir viel besser als im vergangenen Jahr, als ich am Anfang zu sehr forciert und dann einen Einbruch hatte», sagte Tefera. Für ihn war es nach dem Belchen-Berglauf, dem Inferno-Halbmarathon und dem Utzenstorfer Emmenlauf der vierte Lauf innert zehn Tagen – und der vierte Sieg.

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