Unihockey

Wiler-Ersigen baut die Leaderposition aus

Der SV Wiler-Ersigen hat allen Grund zu jubeln.

Der SV Wiler-Ersigen hat allen Grund zu jubeln.

Mit einem klaren 11:4-Derbysieg gegen die Tigers und einem 6:5-Erfolg in der Verlängerung gegen Uster holte Wiler-Ersigen fünf von sechs möglichen Punkten in der Doppelrunde und baute seine Leaderposition aus, weil die Verfolger allesamt ein Spiel verloren.

Zum Auftakt des ersten von zwei Eventweekends in der gut gefüllten Grossmatthalle verteidigte Wiler-Ersigen die Leaderposition souverän. Der SVWE gewann das Derby gegen die Tigers diskussionslos mit 11:4. Nach dem umstrittenen Cupfight unmittelbar vor der Natipause, den Wiler erst dank dem Treffer Zimmermanns in der Verlängerung für sich entscheiden konnte, rechnete man in der anstehenden Revanche auch mit einem engen Duell, zumal die Tigers zuletzt in Kirchberg stets nahe am Sieg waren. 

Doch Spannung kam vor über 700 Fans nie auf. Zu dominant agierte das Heimteam von Beginn weg, wirkte in der defensiv kompakt und konzentriert und in der Offensive geduldig und spielfreudig. Kurz: Der SVWE trat ganz nach dem Geschmack von Cheftrainer Thomas Berger auf, dessen  Handschrift immer deutlicher zu erkennen ist. Resultat dieses fortschreitenden Prozesses eine 8:1-Führung nach 40 Minuten. Das hat es gegen diesmal handzahme Tigers lange nicht gegeben. Beim Gast versuchte einzig Krähenbühl etwas Derbystimmung rein zu bringen,  sonst blieben Emotionen weitgehend aus. Auch Tigers Superstar  Samuelsson ging mit dem Team unter, war kaum gesehen

SVWE rotiert – Uster profitiert

Dass es aber dennoch nicht immer und in allen möglichen Formationen klappt, zeigte sich tags darauf gegen Uster, gegen das der SVWE überhaupt noch nie verloren hat. Der Wiler Trainerstaff rotierte wie erwartet heftig, liess arrivierte Spieler wie Christoph Hofbauer, Fankhauser, Zimmermann oder Hirschi draussen und stellte die Linien komplett um. Nicht erstaunlich, dass das Heimteam eine gewisse Anlaufzeit benötigte. Als der SVWE zu Beginn den Mitteldrittels innerhalb von 70 Sekunden drei Tore erzielte, schien die Partie ihren erwarteten Verlauf zu nehmen.

Doch Uster traf nur 20 Sekunden später auch ein erstes Mal und zeigte anschliessend weshalb sie Ambitionen auf die erstmalige Playoffteilnahe haben. Sie blieben aggressiv und aufsässig und haben einige guten Schützen im Team.  Urplötzlich stand es 3:4. Die Antwort der Gastgeber liess lange auf sich warten, die Gäste rochen am Sieg, auch weil bei Wiler mit drei Pfostentreffern auch noch Pech dazu kam. Schliesslich erlöste Meister sein Team mit dem Ausgleich in der 58. Minute. Die Routiniers Väänänen und M. Hofbauer produzierten dann das siegbringende Tor in der Verlängerung.

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