Im schlimmsten Fall geht heute die Ära des FC Wangen in der 1. Liga zu Ende. Wenn die Wangner, die seit der 1:2-Niederlage in Sursee vom vergangenen Wochenende unter dem Strich klassiert sind, gegen Zug verlieren, und Sursee sowie Bassecourt ihre Spiele gewinnen, gibts keine Rettung mehr für den FCW. Wangens heutiger Gegner um 16 Uhr ist Zug 94. Eine ganz schwierige Aufgabe für den FC Wangen auf der heimischen Chrüzmatt. Denn die Zuger gewannen zuletzt dreimal in Folge: gegen Schlusslicht Muri und anschliessend gegen den Spitzenreiter Luzern II und vor einer Woche gleich mit 5:1 gegen den Tabellenzweiten FC Baden.

Die Wanger auf der anderen Seite warten seit vier Spielen auf einen Sieg. Für Interimstrainer Bejtush Rrustolli, der die Mannschaft vor knapp zehn Tagen vom geschassten André Fimian übernommen hat, heisst es heute also verlieren verboten. Egal, wie die Konkurrenz spielt. Denn in der letzten Meisterschaftsrunde vom 27. Mai gastieren die Wangner beim Leader Luzern II, wo sie kaum auf Punktezuwachs hoffen können.

Solothurn im Fernduell

Der FC Solothurn kämpft dagegen an den letzten beiden Spieltagen um den Einzug in die Aufstiegsspiele für die Promotion League. Wobei sich Luzern II den Spitzenplatz schon vor Wochen frühzeitig sichern konnte. Dahinter liegen Baden und Solothurn punktgleich auf den Plätzen zwei und drei, nur ein Punkt dahinter liegt Münsingen auf dem vierten Rang. Von den drei Erstliga-Gruppen qualifizieren sich jeweils die besten zwei Klubs für die Promotionsrunde. Plus die beiden besten Gruppendritten. Nach jetzigem Stand wären Baden und auch Solothurn als Dritter in den Aufstiegsspielen dabei. Die Solothurner treffen heute auswärts auf das fünftplatzierte Schötz. Baden empfängt den Leader Luzern II. Am 26. Spieltag bekommen es die Solothurner daheim noch mit dem FC Delémont (6.) zu tun.

Derby Olten gegen Subingen

Auch eine Spielklasse tiefer, in der 2. Liga inter, spitzt sich die Situation vor allem am Tabellenende für die Solothurner Klubs immer mehr zu. Dem Tabellenletzten Iliria fehlen fünf Spiele vor dem Saisonende zehn Punkte auf einen rettenden Platz. Gelingt der Elf von Xhevxhet Dullaj morgen Sonntag kein Sieg gegen die Blue Stars aus Zürich, spielen die Stadt-Solothurner in der nächsten Saison wieder in der regionalen 2. Liga. Vom gleichen Schicksal ist auch der FC Subingen nicht weit entfernt. Die Wasserämter liessen zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen zwar aufhorchen, doch der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beläuft sich immer noch auf acht Punkte. Die Mannschaft von Dominik Ellenberger muss heute im Derby beim FC Olten (16 Uhr) einen weiteren Sieg landen, um die Hoffnung am Leben zu erhalten.

Die Oltner, die aktuell auf dem sechsten Platz liegen, sind aber ihrerseits noch auf Punkte angewiesen und werden sicher keine Geschenke verteilen. Mit fünf Zählern Vorsprung ist das Polster der Castro-Elf auf den Strich nämlich dünn. Gar nur drei Punkte Reserve auf die Abstiegsplätze weist der FC Dulliken auf. Und dies obschon Trainer Herbert Fischers Team in der Rückrunde nur zwei von acht Partien verloren hat. Die Niederämter empfangen morgen den unter dem Strich liegenden FC Rothrist auf dem heimischen Sportplatz Ey zum Sechspunktespiel.