In den letzten drei Spielen gegen den Lausanne UC, Näfels und Chênois fehlte Daniel Rocamora auf dem Matchblatt von Volley Schönenwerd verletzungsbedingt. Jetzt steht fest, dass der spanische Diagonalangreifer für den Rest der Saison ausfällt. Der 30-Jährige, der seine dritte Saison bei den Niederämtern absolviert, muss sich am Knie operieren lassen.

Rocamora war in seiner ersten Saison in der Schweiz 2016/17 bester Punktesammler der NLA und wurde als wertvollster Spieler ausgezeichnet. Nun wird er die letzten drei Spiele der Qualifikation und den Titelkampf in den Playoffs verpassen.

Rocamoras Posten übernahm zuletzt Nationalspieler Yves Roth. Um wieder für ein Duo auf der Diagonalposition zu sorgen, reagierte Schönenwerds Sportchef Daniel Bühlmann und verpflichtete den 32-jährigen Montenegriner Milos Culafic.

«Mit Milos erhalten wir einen erfahren Diagonalspieler mit hervorragenden Referenzen. Wir sind mit den Leistungen von Yves Roth sehr zufrieden, sind aber auch der Meinung, dass wir nichts unversucht lassen sollten, um in den bevorstehenden Playoffs möglichst weit zu kommen», kommentiert Daniel Bühlmann den Transfer.

Weit gereist

Der 206 Zentimeter grosse Routinier Milos Culafic spielte zwischen 1999 und 2010 in seiner Heimat, wurde unter anderem zum besten Spieler Montenegros gewählt und gewann mehrmals die Meisterschaft und den Cup. In den vergangenen Jahren kam der Neo-Schönenwerder dann viel herum. Südkorea, Frankreich, Russland, Türkei, Argentinien, Iran, dies die Karrierestationen in seit 2010.

In der letzten Saison war Italien Culafics Heimat. Jetzt hat er bereits die ersten Trainings in Schönenwerd hinter sich. Ob er am Samstag für den Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter Amriswil auflaufen wird, ist noch offen. Die Qualifikation endet für die Schönenwerder mit zwei weiteren Auswärtsspielen – gegen das Schlusslicht Jona am 9. März und einen Tag später wartet noch Luzern (4.). Nach aktuellem Stand würde «Schöni» in der ersten Playoff-Runde auf Uni Bern treffen.