Unihockey
Starkes Schlussdrittel rettet Unihockey Mittelland

Nach einem Startdrittel zum Vergessen (2:6-Rückstand nach 14 Minuten), fing sich das Team und gewann schlussendlich auswärts mit 10:7 gegen Zug United. Dank der gleichzeitigen Niederlage Sarnens grüsst UM nun allein an der Tabellenspitze.

Dominik Rhiner
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Unihockey Mittelland gut unterwegs.

Unihockey Mittelland gut unterwegs.

Den Start verschliefen die Mittelländer zum wiederholten Mal. Nach nur ein wenig mehr als einer Minute gelang es dem Heimteam aus Zug bereits zwei Mal, Binder im Tor von UM zu bezwingen. Zwar verkürzte Rösch nach einer gekonnten Freistossvariante, trotzdem gelang es den Gästen in der Folge nicht, mehr Widerstand zu leisten. Zug nutzte seine Konterchancen hingegen eiskalt aus und erzielte im Startdrittel insgesamt sechs Tore. Manuel Muchas zwischenzeitlicher Anschlusstreffer schien die Gastgeber ebenfalls nicht sonderlich aus der Ruhe zu bringen.

Im Mitteldrittel sah man nicht viele spielbestimmende Szenen. Entweder scheiterten die Mittelländer im Angriff am eigenen Unvermögen oder am gegnerischen Torhüter. In der eigenen Defensive wurde das Glück nach gefährlichen Kontern das eine oder andere Mal beansprucht. Ziemlich torarm endete das Mitteldrittel mit 1:0 für UM.

Die Devise für das Schlussdrittel war somit klar: Es mussten Tore her. Dass die Mannschaft dazu fähig ist, hat sie in den vergangenen Spielen bereits eindrücklich bewiesen. «Wir wussten, dass wir fünf bis sechs Tore im Schlussdrittel schiessen können», meinte Co-Trainer Thorsell nach dem Spiel, «es darf uns aber nicht passieren, dass wir zu Beginn so nonchalant agieren und uns einen so grossen Rückstand einhandeln. Das braucht immer viel Energie.» Dank einem Doppelschlag durch Tyl und Wolf zu Beginn des Drittels schafften die Mittelländer schnell den Anschluss. Nach einem weiteren Treffer Wolfs und einem sehenswerten Treffer durch die Gebrüder Mucha war die Partie gar gedreht. Den Zuger Ausgleich machte den wiedererstarkten Gästen nichts mehr aus. Denn nur wenige Sekunden nach Fiechters 7:7 erhöhten Stegl und Rajala zum vorentscheidenden 9:7. Zum Abschluss traf Dominic Mucha noch ins leere Tor.