FC Solothurn

Solothurn gewinnt dank einem Tor in der Schlussphase mit 3:2 gegen Luzern

Solothurns Massimo Veronica (M), im Kampf gegen zwei Luzerner. (Archivbild)

Solothurns Massimo Veronica (M), im Kampf gegen zwei Luzerner. (Archivbild)

Souverän ist der FC Solothurn in die Saison gestartet. Acht Spiele, acht Siege. Auch im neunten Spiel konnten die Solothurner einen Sieg feiern. Vier Minuten vor dem Schlusspfiff gelingt ihnen der 3:2 Siegtreffer gegen Luzern.

Das Glück des Tüchtigen stand Solothurn beim neunten Sieg in Serie bei Luzern II wahrlich bei. „Heute hat nicht unbedingt die bessere Mannschaft gewonnen“, stellte Gästetrainer Dariusz „Darek“ Skrzypczak ohne Umschweife fest. Dass sein Team mit grossem Glück diese drei Punkte geholt hat, führt der Pole vor allem auf die „individuelle Klasse“ von Stauffer zurück. Den Siegtreffer von Chatton in der 86. Minute schreibt er seinem zentralen Mittelfeldspieler zu: „Er hat richtig spekuliert und gut antizipiert bei diesem Abschlag vom FCL-Hüter und ist so in den Ball gelaufen und er hat gesehen, wie Chatton rechts von ihm mitläuft und ihn mit viel Übersicht angespielt“.

Pfosten- und Lattenschuss

Ausser diesem zur Schlüsselszene gewordenen verpatzten Torabschlag des heimischen Hüters Enzler verlief das Spiel den Erwartungen entsprechend. „Luzern war sehr gut organisiert, defensiv stark und hat sich viele Torchancen erarbeitet“, beurteilte Skrzypczak den Platzklub. Die Leuchtenstädter fielen mit ihrem Tempospiel auf, zogen sich rasch in die Verteidigungszone zurück und stellten ebenso rasch mit ihrem Umstellungsspiel auf die Offensive um. In der ersten Halbzeit kamen die Ambassadoren nur zwei Mal aus dem Nichts in den Abschluss. Stauffers Pfostenschuss (34.) und Hunzikers Lattenschuss (36., abgelenkt von Hüter Enzler) waren die Ausbeute.

Trotz dieser Warnschüsse eröffnete Luzerns U21 die zweite Halbzeit wieder mit einem Offensivwirbel – mit Erfolg. Shabani donnerte im Zentrum die Flanke von Riedmann direkt unter die Latte (47.). „Wir sind zwar erstmals in Rückstand geraten, haben aber eine gute Reaktion gezeigt, sind nicht kopflos nach vorne gestürmt, sondern haben die Balance zwischen Defensive und Offensive gefunden“, beschrieb Skrzypczak den Umschwung. Nach einem Foul an ihm selbst glich Veronica mit einem abgelenkten Freistoss aus 17 Metern zuerst aus (56.), ehe er auf Chattons Hereingabe von links flach zum entfernteren Torpfosten lenkend zum Doppeltorschützen wurde (59.). „Das 1:1 war für uns im mentalen Bereich sehr wichtig“, sah es Solothurns Trainer. „Der Wechsel von Stürmer für Stürmer hat sich gelohnt“, hielt der 49-Jährige zudem fest.

Guter Lauf hielt an

Die Zentralschweizer erhöhten erneut den Druck und liessen ihren Gästen praktisch nichts mehr zu. Vargas Ausgleich mit Direktschuss aus der Mitte auf Flanke Sidlers kam nicht überraschend (68.). Weiter toremässig profitieren konnte der Luzerner Nachwuchs trotz klarer Überlegenheit nicht mehr. „Wir haben einen sehr guten Gegner gehabt und konnten unseren guten Lauf bestätigen“, schlug die Freude beim FCS-Teamchef durch.

Lesen sie hier das Spiel im Liveticker nach:

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