Mountainbike

Nathalie Schneitter schreibt in Monaco Geschichte

Nathalie Schneitter auf dem Weg zum Sieg.

Nathalie Schneitter auf dem Weg zum Sieg.

Die Lommiswilerin Nathalie Schneitter gewinnt in Monaco die erste Austragung des E-Mountainbike-Weltcups. Im April hat die Weltmeisterin die Chance, vor eigenen Publikum nachzulegen.

Bei der Erstaustragung des E-Mountainbike Weltcups wurde am letzten Wochenende in Monaco Geschichte geschrieben. Athleten aus der ganzen Welt kämpften in der Disziplin «E-Cross-Country» auf einer technisch anspruchsvollen Strecke um den Sieg. Im Rennen der Frauen gewann die amtierende E-MTB Weltmeisterin Nathalie Schneitter aus Solothurn.

Schneitter wurde dabei ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und wies ihre Gegnerinnen souverän in die Schranken. Die 33-Jährige suchte die Flucht nach vorne und übernahm von Anfang an die Führung. In der vierten von sechs Runden geriet Schneitter aber nochmals unter Druck, als die Verfolgerinnen, ihr Landsfrau Alba Wunderlin und die Französin Mélanie Pugin in einer langen Abfahrt zu ihr aufschlossen. Doch die Weltmeisterin wusste in den Steigungen zu kontern. Sie bewies Köpfchen und gewann das Rennen mit 12 Sekunden Vorsprung.

Nathalie Schneitter auf dem Podest.

Nathalie Schneitter auf dem Podest.

«Ich habe es sehr genossen zum ersten Mal in meinem Weltmeister-Trikot auf einer Startlinie zu stehen. Natürlich war ich besonders nervös und habe mir dadurch etwas zu viel Druck gemacht. Das Rennen war ein richtiger Krimi und die Abstände bis zur Ziellinie extrem eng, genau so muss Rennsport sein! Ich habe mich in den Aufstiegen heute sehr gut gefühlt, aber in den Abfahrten fehlt mir noch etwas das Gefühl für die Geschwindigkeit.»

Für die zweite Runde gastiert der Weltcup am 18. April 2020 in der Region Ascona/Locarno. Für Nathalie Schneitter also ein Heimspiel. (pd)

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