Volleyball NLA

Nach neuen Corona-Regeln - Ungewisse Zukunft für Volley Schönenwerd

Noch ist unklar, wann Volley Schönenwerd das nächste Spiel bestreitet.

Noch ist unklar, wann Volley Schönenwerd das nächste Spiel bestreitet.

Nach dem gestrigen Entscheid des Bundesrats ist noch nicht klar, wann und wie im Volleyball wieder gespielt wird. In den nächsten Tagen sollte jedoch Klarheit geschaffen werden. In den unteren Ligen ist der Saisonbetrieb bis am 23. November unterbrochen.

Auch im Volleyball müssen die Teams um die Fortsetzung der Meisterschaft bangen. Nach der Pressekonferenz des Bundesrates am Mittwochnachmittag ist klar, dass lediglich der Profisport weitergeführt werden darf. Noch ist nicht abschliessend geklärt, ob die Nationalliga A im Männer-Volleyball als Profiliga gilt und somit weitergespielt werden darf.

Noch herrscht Unklarheit

Die Volleyballvereine müssen sich also noch ein wenig gedulden, ehe sie vollständige Klarheit haben, wie es weitergeht. Die Absicht der NLA-Teams ist unlängst klar: Wenn möglich soll die Qualifikation fortgeführt werden. Bereits am Montag traf sich der Meisterschaftsausschuss zu einer Dringlichkeitskonsultation, bei der das weitere Vorgehen des Verbandes besprochen wurde.

Die NLA-Klubs haben sich an einer ausserordentlichen Sitzung mit grosser Mehrheit dafür ausgesprochen, die laufende Meisterschaft vorerst nicht zu unterbrechen. Dieser Entscheid wurde jedoch unter dem Vorbehalt getroffen, die Entscheide des Bundesrates vom Mittwoch abzuwarten.

Wie nach dem jetzigen Entscheid des Bundesrats verfahren wird, ist noch unklar. Einzig die Frage, ob bei einer allfälligen Fortsetzung der Meisterschaft Zuschauer erlaubt wären, ist geklärt. Laut Bundesratsentscheid dürfen maximal 50 Personen das Spiel auf den Tribünen verfolgen, sofern Maskenpflicht gilt und die Abstands- sowie Hygieneregeln eingehalten werden können.

Wie die einzelnen Vereine bei einer Fortsetzung der Qualifikation verfahren werden, bleibt abzuwarten. Noch ist unklar, ob das Heimspiel von Volley Schönenwerd am Wochenende überhaupt stattfindet, geschweige denn, ob mit wenigen oder ohne Zuschauer.

Saisonunterbruch bis und mit NLB beschlossen

Bereits klar ist jedoch, wie im Volleyball in den unteren Ligen verfahren wird. Auf der Verbandsseite lässt Swiss Volley verlauten: «Alle regionalen und nationalen Ligen bis und mit Nationalliga B werden per sofort bis mindestens 23. November 2020 unterbrochen.» An dieser Handhabung ändert auch der gestrige Entscheid des Bundesrats nichts.

Grund für die bereits am Montag beschlossene Regelung sind Gesundheitsbedenken sowie die Chancengleichheit. «Die gesundheitlichen Aspekte haben oberste Priorität. Und da auch die Chancengleichheit nicht mehr gewährleistet werden kann, haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Meisterschaften zu unterbrechen», sagt Werner Augsburger, CEO von Swiss Volley. Kein Zweifel: Es herrschen ungewisse Zeiten, die auch vor dem Volleyball keinen Halt machen.

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