1. Liga

Looslis Tor-Premiere und Chattons Dreier

Der 18-jährige Jano Loosli brachte den FC Solothurn gegen Muttenz in der 6. Minute auf die Siegerstrasse.

Der 18-jährige Jano Loosli brachte den FC Solothurn gegen Muttenz in der 6. Minute auf die Siegerstrasse.

Der FC Solothurn gewinnt gegen den Aufsteiger Muttenz daheim gleich mit 5:1. Das Team von Trainer Jürg Widmer rückt in der Tabelle, immer noch ungeschlagen, auf den fünften Platz vor.

Den Grundstein zum klaren Sieg über das aggressive, aber im Abschluss harmlose Muttenz legte der FC Solothurn mit drei Toren in der ersten halben Stunde. Bereits in der zweiten Minute kam Chatton auf Zuspiel von Mathys zur ersten Möglichkeit, spielte den Ball aber in die Hände von Muttenz-Hüter Zimmermann. Der Führungstreffer liess nicht lange auf sich warten.

Den ersten Versuch der Solothurner in dieser sechsten Minute konnten die Baselbieter unschädlich machen. Gegen die zweite Welle waren sie machtlos. Jungspund Loosli brachte sich aufmerksam in die Offensivaktionen ein und realisierte sein erstes Pflichtspieltor. Auslöser war ein Pass von Mathys auf Chatton, der für den 18-Jährigen auflegte.

Mit seitlichen Verlagerungen und Tempospiel hielt die Stadion-Elf die Kadenz hoch. Daraus entstand ein deutliches Chancenplus mit der Belohnung durch eine Dublette innert drei Minuten. Das 2:0 war das Produkt eines gradlinigen Doppelpasses Hunziker-Chatton-Hunziker (27.). Ein raumgreifender Vorstoss führte auf Assist von Mast von rechts zum 3:0 durch Chatton (30.).

Sobald das Heimteam seine Angriffe schnell und mit einfachen Kombinationen ausgeführte, wurde es für die Muttenzer Defensive gefährlich. Dieser hohe Takt konnte aber nicht durchgezogen werden. Die Besucher gaben sich nicht vorzeitig geschlagen. Ihre technischen und spielerischen Mankos versuchten sie wettzumachen, indem sie konsequent und aufsässig attackierten.

Dazu gesellte sich, dass sich beim FCS defensiv Nachlässigkeiten einschlichen. Dadurch entstand die heikle Situation, die in der 45. Minute zum Foulelfmeter führte. Kohler stiess den vor ihm aufspringenden Sudar in den Rücken. Spielleiter Jerkic entschied auf Strafstoss. Diesen trat Sudar selbst, Bähler wehrte mit einer spektakulären Parade vorerst ab. Trotz seiner erneut guten Reaktion auf den Nachschuss bugsierte der Gästestürmer den Ball über die Torlinie zum 3:1-Pausenstand.

Doppelpack nach einer kurzen Schwächephase

«Wir haben es vor allem in den ersten dreissig Minuten sehr gut gemacht. Da war recht Tempo drin. Dann schlichen sich Unsicherheiten ein und wir waren zu wenig entschlossen», stellte Solothurn-Trainer Jürg Widmer fest. Nach dem Seitenwechsel benötigte seine Elf eine längere Periode, um sich wieder zu finden. Sie verzettelte sich, zeitweise passte nicht mehr viel zusammen.

Zwei weitere Chatton-Tore nach der Schwächephase bewiesen dann aber, dass das Team in der Lage ist, derartige Hänger zu überwinden. Beim 4:1 passte Philippe Gerspacher von der Grundlinie zu Mast, dessen Vorlage Chatton erfolgreich abschloss (71.). Auch beim fünften Solothurner Tor, seinem dritten persönlichen an diesem Tag, bewies der Captain seinen Riecher. Wieder frei anspielbar, verwertete er das Zuspiel von Mathys von links souverän.

Loïc Chatton erzielte gegen Muttenz seine Saisontore Nummern vier bis sechs.

Loïc Chatton erzielte gegen Muttenz seine Saisontore Nummern vier bis sechs.

«Nach der Pause war es für uns zuerst schwierig, wieder zu unserer Organisation zu finden. Als wir diese wieder gefunden hatten, war die Leistung gut. Die Mannschaft hat sich wieder gefangen und wunderbare Tore erzielt. Wir freuen uns über diesen Sieg, denn er gibt uns viel Motivation für die beiden schweren Auswärtsspiele am Mittwoch in Bassecourt und am Samstag in Wohlen», hielt Solothurns Trainer Jürg Widmer fest.

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