Swiss League

Kanterniederlage in La Chaux-de-Fonds: Der EHC Olten verliert mit 2:7

40 Minuten lang war die Partie zwischen La Chaux-de-Fonds und dem EHC Olten ausgeglichen. Das letzte Drittel endete für die Powermäuse jedoch im Desaster. Innert sechs Minuten kassierte der EHCO vier Tore und muss sich am Ende deutlich mit 2:7 geschlagen geben.

Der EHC Olten verliert auch sein zweites Auswärtsspiel in der neuen Saison. Bei der deutlichen 2:7-Niederlage gegen das bisher noch sieglose La Chaux-de-Fonds zeigten die Powermäuse einen überaus fehlerhaften Auftritt, der auch in dieser Höhe verdientermassen bestraft wurde.

Wie würde sich der EHC Olten gegen den mit drei Niederlagen in Serie in die Meisterschaft gestarteten Favoriten La Chaux-de-Fonds schlagen? Nun: von Anfang an war nichts zu merken davon, welche Mannschaft mit negativen Erlebnissen in dieses Spiel ging und welche mit zuletzt zwei Siegen in Folge eigentlich voller Selbstvertrauen auftreten müsste. Kurz: Der HC La Chaux-Fonds spielte so, wie man es von einem Team erwartet, dass verzweifelt auf der Suche nach dem ersten Erfolgserlebnis ist. Auf der anderen Seite schafften es die Oltner nicht, den Rückenwind aus den beiden guten Heimauftritten gegen Langenthal (6:3) und gegen die GCK Lions (7:1) mitzunehmen.

Das Powerplay ist eine Katastrophe

Das Unheil zeichnete sich recht schnell ab. Im ersten Drittel verpasste es der EHCO, eine ganze Reihe von Überzahlsituation auszunützen, darunter sogar 45 Sekunden mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Im Gegenteil. Im Anschluss an das vierte, vergebene Powerplay entwischte Chaux-de-Fonds-Topscorer Daniel Carbis und brachte das Heimteam mit 1:0 in Führung.

Highlights La Chaux-de-Fonds - Olten

Von diesem Zeitpunkt an liefen die Oltner dem Spielgeschehen eigentlich immer hinterher. Zweimal gelang ihnen zwar der Ausgleich, Weder profitierte von einem Geschenk des gegnerischen Goalies (1:1) und Philipp Rytz verwertete eine schöne Vorarbeit von Dion Knelsen.

Doch im letzten Drittel wars dann endgültig vorbei mit der EHCO-Herrlichkeit. Die Fehler, die vorher noch ungestraft geblieben waren, wurden den Oltnern nun zum Verhängnis. Fogstad Vold spielte einen Horrorpass aus der eigenen Spielfeldecke auf den Stock von Miéville, der zum 3:2 traf. Kurz darauf liess sich der ansonsten starke Simon Rytz aus spitzem Winkel von Timothy Coffman bezwingen.

Mit dem 4:2 war das Spiel gelaufen. Die Oltner fanden an diesem Abend nie den Zugriff aufs Spiel und machten viel zu viele Fehler. Es kamen zahlreiche Baustellen zutage, die in den beiden Heimspielen noch überdeckt worden waren. Das Powerplay war – gelinde ausgedrückt - eine Katastrophe. Aus acht Anläufen resultierten null Tore. Es passte zu diesem Auftritt, dass man sich am Ende noch vorführen liess und schliesslich eine saftige 2:7-Kanterniederlage kassierte. Es bleibt noch viel zu tun.

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