Eishockey-Vermarktung
Wie das Swiss-League-Debakel seinen Lauf nahm und was das nun für den EHC Olten bedeutet

Die eigenständige Swiss League liess sich nicht wie geplant vermarkten – mit verheerenden Folgen. Jetzt dürfen die Klubs selbst auf Sponsorensuche, um in der Not wirtschaftliche Schäden zu minimieren. Wie der EHC Olten damit umgeht.

Silvan Hartmann Jetzt kommentieren
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Gute Vermarktung ist im Sportbusiness das A und O: EHCO-Verteidiger Eliot Antonietti läuft während des Playofffinals ins ausverkaufte Kleinholz.

Gute Vermarktung ist im Sportbusiness das A und O: EHCO-Verteidiger Eliot Antonietti läuft während des Playofffinals ins ausverkaufte Kleinholz.

Marc Schumacher / freshfocus

Die Zeit drängt. Am 18. Juli sollen im Stadion Kleinholz die Eiswerbeflächen verlegt und die Eisaufbereitungs-Maschinen für die bevorstehende Saison 22/23 gestartet werden. Doch davon scheint man 11 Tage vor diesem bedeutenden Kickoff meilenweit entfernt zu sein. Der Grund: Die Vermarktung der Swiss League AG, welche sich ursprünglich, wie die National League, als eigenständige AG konstituiert hatte. «Die Swiss League steht vor einem Scherbenhaufen», titelte dazu diese Zeitung sowie das News­portal «watson», dessen Berichterstattung hohe Wellen schlug.