Nach der Weihnachtspause gilt es für die NLA-Teams wieder ernst: Die letzte Qualifikationsrunde steht am Samstag auf dem Programm. Dabei fallen noch einige wichtige Entscheidungen. Ganz zuvorderst in der Tabelle kämpfen Wigoltingen und Diepoldsau im Fernduell um den Qualifikationssieg.

Gewinnt der Tabellenführer Wigoltingen sein letztes Spiel gegen Oberentfelden, haben die Thurgauer den Qualifikationssieg auf sicher. Wenn die Wigoltinger Punkte liegen lassen und Diepoldsau gleichzeitig die Duelle gegen Widnau und Elgg-Ettenhausen gewinnt, käme es noch zu einem Platzwechsel an der Spitze.

Hinter dem Spitzenduo kämpfen drei Teams um die übrigen zwei Plätze am Final-Four-Turnier. Die besten Karten hat dabei Widnau. Ein Sieg aus den letzten beiden Spielen gegen Schlusslicht Neuendorf und Diepoldsau reicht zur definitiven Teilnahme. Oberentfelden steht derzeit auf dem vierten Rang mit zwei Punkten Vorsprung auf Elgg-Ettenhausen.

Doch die Qualifikation der Aargauer für das Saisonfinale ist keinesfalls in trockenen Tüchern, denn sie bestreiten nur noch ein letztes Spiel gegen Leader Wigoltingen. Der direkte Konkurrent Elgg-Ettenhausen hat dagegen noch zwei Spiele zur Verfügung, um punktemässig mit Oberentfelden gleichzuziehen. Sollte dies gelingen, wäre Elgg-Ettenhausen am Final4 dabei, da sie in den Direktduellen mit Oberentfelden besser abgeschnitten haben.

Kann Neuendorf den Abstieg noch abwenden?

Am letzten Spieltag der Qualifikation fällt zudem noch eine weitere Entscheidung: Der Absteiger wird ermittelt. Derzeit hat Aufsteiger Neuendorf die schlechtesten Karten. Die Solothurner gewannen bislang nur eines ihrer acht Spiele und sind dringend auf weitere Punkte angewiesen, wenn sie den direkten Wiederabstieg noch verhindern wollen.

Das Team von Trainer Daniel Pfluger trifft zum Abschluss auf Widnau und Elgg-Ettenhausen, wobei vor allem das Duell mit den direkt vor ihnen klassierten Elggern entscheidend sein wird.

Auch in der NLB werden die letzten Partien ausgetragen. In der Gruppe Ost steht dabei eine Doppelrunde an. Derzeit führen Elgg-Ettenhausen II und Jona die Tabelle punktgleich an mit einem Vorsprung von vier Zählern auf das drittplatzierte Team aus Wigoltingen.

Das Spitzenduo hat damit die besten Chancen, sich für die NLB-Finalrunde zu qualifizieren, wo die besten zwei Teams aus den beiden NLB-Gruppen um den Meistertitel und den Aufstieg in die NLA kämpfen.

In der Westgruppe der zweithöchsten Spielklasse steht nur noch eine Runde auf dem Programm. Dabei werden die zwei Plätze Finalrunden-Tickets unter drei Klubs ausgespielt: Tecknau, Kirchberg und Olten, die momentan allesamt zwölf Zähler auf dem Konto haben.

Wer muss diesmal in den sauren Apfel beissen?

Am Sonntag bestreiten die Frauen in der NLA und der NLB ihre letzte Qualifikationsrunde. Spannend wird es dabei vor allem im Kampf um die letzten Final-Four-Plätze. An der Spitze der Tabelle lässt Jona auch in der laufenden Meisterschaft bislang nichts anbrennen. Die Titelverteidigerinnen haben alle fünf Spiele mit 3:0 gewonnen.

Zum Abschluss der Qualifikationsphase treffen die Jonerinnen, die auf Angreiferin Janine Stoob verzichten müssen, die sich am Champions Cup letztes Wochenende die Bänder gerissen hat, auf Oberentfelden-Amsteg und Neuendorf.

Im Sommer haben die Neuendörferinnen die Final4-Qualifikation knapp verpasst. Das wollen sie diesmal ändern.

Im Sommer haben die Neuendörferinnen die Final4-Qualifikation knapp verpasst. Das wollen sie diesmal ändern.

Diese beiden Teams stecken mitten im Kampf um die Teilnahme am Final4-Turnier. Gemeinsam mit Kreuzlingen streitet sich das Trio um die zwei Plätze hinter Jona und Diepoldsau, die sich bereits für das Final-Four-Turnier qualifiziert haben. Die besten Karten dieses Trios hat Oberentfelden-Amsteg. Den Oberentfelderinnen genügt ein Sieg in den Duellen gegen Jona und Kreuzlingen, um sich definitiv zu qualifizieren.

Zwischen Neuendorf und Kreuzlingen wird wohl die Direktbegegnung entscheidenden. Beide Teams haben derzeit sechs Punkte auf dem Konto und stehen auf den Rängen 4 und 5. Schon in der letzten Feldsaison haben Oberentfelden-Amsteg, Kreuzlingen und Neuendorf um die letzten zwei Final-Four-Plätze gekämpft. Damals musste Neuendorf in den sauren Apfel beissen.

Das wollen die Solothurnerinnen heuer verhindern. Am anderen Ende der Tabelle kommt es zum Direktduell der bisher noch punktlosen Teams aus Ohringen und Embrach. Schon jetzt ist jedoch klar, dass die beiden Equipen gemeinsam mit Schlieren die Abstiegsrunde bestreiten werden.