Unihockey 1. Liga

Bereit zu neuen Grosstaten – TSV Deitingen

Unihockey Deitingen will in der ersten Liga ein Zeichen setzen.

Am Freitag fängt für den TSV Deitingen mit dem Spiel gegen Fricktal der Meisterschafts-Alltag an – am Sonntag gibt es bereits ein Highlight im Schweizer Cup.

Am Freitag der 13. beginnt um 20 Uhr für den TSV Unihockey Deitingen mit dem Heimspiel gegen Fricktal in der Zweienhalle die Saison in der 1. Liga. Gleich am Sonntag (20 Uhr) folgt der erste grosse Höhepunkt: Im Sechzehntelfinal des Schweizer Cups tritt mit den Tigers Langnau der amtierende Cupsieger in Deitingen an.

Am Ende der letzten Saison gewann Deitingen in den Playoffs gegen den Gruppensieger Konolfingen Lions und schafften es erstmals, bis in den Halbfinal der 1. Liga vorzustossen. «Ich möchte einen weiteren Schritt nach vorne machen», sagt Trainer Matthias Roth. Seine Mannschaft sei bereit zu neuen Grosstaten. «Wir haben schon letzte Saison gezeigt, dass wir jeden Gegner schlagen können. Jetzt braucht es noch mehr Konstanz, denn wir wollen in der 1. Liga ein Zeichen setzten.»

Wer wie Deitingen in der 1. Liga bis in den Playoff-Halbfinal vorgestossen ist und nun einen Schritt nach vorne machen will, der spricht eigentlich vom Aufstieg in die Nationalliga B. Mit den Verstärkungen, Goalie Daniel Gast (Langenthal), Manuel Mucha und Tobias Eyer (beide Grünenmatt) sowie jungen, hungrigen Spielern habe nun keiner mehr seinen Stammplatz auf sicher, sagt der Trainer. So erhofft er sich, werde auch gegen die schwächeren Gegner jeder mehr Wille zeigen. «Ja, meine Spieler sollen ruhig vom Aufstieg träumen», sagt Roth, «ich als Trainer muss realistisch bleiben. Wir wollen um den ersten Platz ein Wörtchen mitreden, aber einen Aufstieg kann man nicht planen. Da müsste schon alles optimal laufen.»

Erst die Pflicht, dann an die Kür denken

Das Startspiel gegen Fricktal wird zeigen, ob die Mannschaft sich tatsächlich weiterentwickelt hat. Deitingen gilt als Favorit, muss aber konzentriert auftreten und darf in Gedanken nicht schon beim kommenden Cupschlager verweilen. Gerade solche Spiele gingen bisher zu oft verloren. «Diese drei Punkte gegen Fricktal sind Pflicht, denn wir wollen diesmal ohne zu Zittern in die Playoffs kommen», fordert Trainer Matthias Roth. «Wir haben ein grosses Kader und eine gute Vorbereitung durchlaufen. Alle sind fit und bereit.»

Die erste Runde im Schweizer Cup wurde bereits im Juni ausgetragen. Mutschellen aus der 3. Liga war eine Pflichtaufgabe, die Deitingen mit einem 16:3-Sieg problemlos löste. Vor einem Monat wartete in der zweiten Runde mit dem UHC Grünenmatt aus der Nationalliga B ein bedeutend stärkerer Gegner. Mit 6:2 fiel der Sieg der unterklassigen Deitinger wiederum überzeugend aus. Brisant: bei Deitingen kamen mit Manuel Mucha und Tobias Eyer zwei Verstärkungen erstmals zum Einsatz, die vorher beim Gegner in der NLB gespielt hatten.

Für die dritte Cuprunde meinte es das Los gut: Mit den Tigers Langnau kommt nun am Sonntag (20 Uhr) der amtierende Cupsieger in die Zweienhalle. Exakt vor einem Jahr spielten die Deitinger bereits im Cup gegen die Tigers und verloren 1:10. Das soll dieses Mal anders werden.

Meistgesehen

Artboard 1