EHC Olten

7:1 gegen die GCK Lions: Eine Premiere und viele Gründe, Selbstvertrauen zu tanken

Der EHC Olten gewinnt auch sein zweites Heimspiel der neuen Saison auf souveräne Art und Weise und lässt den GCK Lions beim 7:1-Kantersieg keine Chance. Goalie Silas Matthys feiert eine gelungene Premiere im Dress der Powermäuse.

Die Mannschaft des EHC Olten Ausgabe 2019/2020 gewinnt weiter an Format. Drei Tage nach dem überzeugenden 6:3-Heimsieg im Derby gegen den SC Langenthal deuteten die Powermäuse auch gegen die GCK Lions ihr ansehnliches Potenzial an. 7:1 gewannen die Oltner und liessen zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel offen, wer an diesem Abend vor den lediglich etwas mehr als 2000 Zuschauern das Eis als Sieger verlassen würde.
Wie schon gegen Langenthal genügte ein früher Führungstreffer, um das Spiel in die gewünschten Bahnen zu lenken. Marco Truttman traf bereits in der zweiten Minute. Nach einem Drittel stand es 4:0. Erst, als die Oltner einen Gang zurückschalteten, kamen die Lions besser ins Spiel. Das war die Phase, in welcher die Stunde von Goalie Silas Matthys schlug. Der 27-Jährige feierte seine Ernstkampf-Premiere im Dress des EHC Olten. Und bestand seine Feuertaufe mit Bravour. Auch wenn das Spiel letztlich einseitig verlief, so durfte Matthys seine Klasse immer wieder unter Beweis stellen. 21 von 22 Schüssen wehrte er ab und war entsprechend zufrieden mit dem Lauf der Dinge. Und er war froh, dass sein erster EHCO-Auftritt so geschmeidig über die Bühne ging: «Das erste Spiel bei einem neuen Klub will man natürlich unbedingt gewinnen. Man will der Mannschaft und dem Trainer zeigen, dass man bereit ist, wenn man gebraucht wird.»
Nicht nur Silas Matthys zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Viele Spieler im Oltner Ensemble nutzten die Begegnung mit den GCK Lions, um in der noch jungen Saison die Selbstvertrauen-Tanks zu füllen. Lukas Haas durfte vier Skorerpunkte verbuchen (2 Tore/2 Assists), Marco Truttmann (1 Tore/2 Assists) deren drei. Die nominell vierte Sturmreihe mit den beiden Langnau-Youngstern Salzgeber und Weibel setzt zusammen mit dem wuchtigen Center Rudolf immer wieder schöne Akzente, defensiv wie offensiv. Riccardo Sartori schoss seinen ersten EHCO-Treffer, Janis Elsener und Cédric Maurer fanden ebenso den Weg in die Skorerliste.
Angesichts dieser Ausgeglichenheit liess es sich sogar verschmerzen, dass das kanadische Duo Knelsen/Nunn trotz eines 7:1-Siegs ohne persönliche Erfolgserlebnisse in Form von Skorerpunkten vom Eis ging. Man ist fast versucht zu sagen: Sie sollen sich die Torproduktion für die wichtigeren Spiele aufbewahren. Dass die Mannschaft auch so ihren Job problemlos erledigte, ist ein gutes Zeichen.

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